Am 8. April des Jahres 1940 startete Großbritannien die Operation ‚Wilfred‘. Der Plan sah vor, das Gebiet zwischen dem norwegischen Festland und seinen Inseln zu verminen. Im Anschluß sollte die alliierte Invasion des neutralen Norwegens (Operationen ‚Stratford‘ und ‚Avonmouth‘) erfolgen. Um einem britischen Übergriff nach Skandinavien vorzubeugen, die wichtige Erzbasis Schweden gegen eine Blockade zu sichern und gleichzeitig eine erweiterte Ausgangsstellung für Kriegsmarine und Luftwaffe gegen Großbritannien zu gewinnen, startete der Wehrmachtsführungsstab unter Jodl praktisch zeitgleich die Operation ‚Weserübung‘. Es ging um Stunden!

Während mit Rücksicht auf die bevorstehende Westoffensive nur ein begrenztes militärisches Kontingent (8 Divsionen, 1 Brigade, eine Panzerabteilung, 3 Kampfgeschwader und 4 Jagdgruppen) zur Verfügung stand, mußte die Marine sämtliche verfügbare Einheiten heranziehen. Am 7. April ging man unter starkem Jagdschutz auf Nordkurs! Ein englischer Flieger und 2 U-Boote entdeckten die deutsche Flotte zwar, doch zu spät: der deutsche Verband hatte die entscheidende Shetland-Bergen-Enge bereits passiert, als die alarmierte britische Flotte dort eintraf.

Das Oberkommando der Wehrmacht schildert in dieser aufwendig produzierten Ufa-Dokumentation, in Szene gesetzt vom damals bereits sehr erfahrenen Schweizer Regisseur Dr. Martin Rikli und Werner Buhre, der bereits mit Leni Riefenstahl an der Kamera stand, in geradezu akribischer Fleißarbeit die Invasion Norwegens und Dänemarks. Originale Kamera-Aufnahmen, die durch detaillierte Kartenanimationen und eine ausführliche Vorstellung der maßgeblichen Militärs ergänzt werden, ließen einen abendfüllenden Dokumentarfilm entstehen.

Dramaturgisch bis ins Letzte durchdacht, verzichtete man aus Gründen, über die bis zum heutigen Tage nur spekuliert werden kann, schlußendlich dennoch auf öffentliche Vorführungen in deutschen Kinos. Erst der sensationelle Fund des norwegischen Filmhistorikers Jostein Saakvitne, der den bis dahin als verschollen geglaubten Film im Jahre 2000 in einer Online-Auktion ersteigern konnte, ermöglichte mehr als 60 Jahre später die Uraufführung im norwegischen Oslo.

TextQuelle: http://www.ofdb.de/plot/192278,466341,Kampf-um-Norwegen—Feldzug-1940
VideoQuelle: Adolf Hitler Video Archive  

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Kampf um Norwegen – Feldzug 1940 ist ein deutscher Dokumentarfilm, der 1940 während der Kämpfe in Norwegen im Auftrag des Oberkommandos der Wehrmacht produziert wurde. Aus bislang unbekannten Gründen wurde der Film nicht veröffentlicht. Er galt lange als verschollen, bis er 2005 in einer Weltnetz-Auktion auftauchte und schließlich von einem norwegischen Filminstitut digitalisiert wurde.

Hintergrund und Umsetzung

Mit dem deutschen Einmarsch in Dänemark und der Landung in Norwegen kam man der Besetzung der wichtigsten Städte Norwegens durch englische und französische Truppen nur um wenige Stunden zuvor. Im Film wird der heldenhafte Einsatz aller Waffengattungen, insbesondere Gebirgstruppen und Fallschirmjäger, bei der Eroberung Norwegens dargestellt. Er endet mit der Zeichnung der Kapitulationsurkunde der Norweger und dem Hissen der Reichskriegsflagge durch Vertreter der eingesetzten Verbände vor dem Hintergrund eines malerischen Fjords.
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Inhalt

Der Film zeigt, wie eine 5- bis 6fache alliierte Übermacht durch den zähen Widerstand von „einem kleinen Häufchen Gebirgsjäger und Matrosen“ bezwungen wurde:

Nach der Kapitulation Norwegens am 10. Juni erkannte der Führer die Leistung der Wehrmacht als „das kühnste Unternehmen der deutschen Kriegsgeschichte“  an.

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Quelle: Metapedia – Kampf um Norwegen – Feldzug 1940

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