Teil 1

Von  Ubasser

Anläßlich des heutigen 69. Jahrestages der Kapitulation möchte ich in Erinnerung rufen, welcher massiven Manipulation wir nach so vielen Jahren immer noch ausgesetzt sind. Die Manipulationen sind heute um ein vielfaches größer, als es denn vor 30, 40 Jahren der Fall war. Die Kriegsgeneration ist nun fast ausgestorben, damit wird der Startschuß erteilt, die Lügen zu vergrößern und die Menschen noch mehr in deren Bann zu ziehen. Heute sind die Lügen keine anderen, als es damals der Fall war. Auch heute schreit die Kremlpropaganda, daß in der Ukraine “Faschisten” oder “Neonazis” in der Ukraine am Werk wären, vergessen aber zu erwähnen, daß Juden an der Macht sind. Es handelt sich bei dem sogenannten “rechten Sektor” um nichts anderes, als um Banditen, Mörder, Räuber der übelsten Sorte, die von CIA über MI6 bis hin zum Mossad in Polen ausge­bil­det wurden. Ihre Aufgabe ist nichts anderes, als soviel Menschen zu töten, bis dem Kreml mit samt Putin der Geduldsfaden reißt und er in die Ukraine einmarschiert.  Kenner, Historiker und auch Interessierte wissen, daß man damals das Deutsche Reich im selben Stile mittels Polen provoziert hat. Es ist bekannt, daß von Seiten der Wehr­macht oder der Waffen-SS auch Kriegsverbrechen verübt wurden — es gibt jedoch keinen Krieg, in dem das nicht passiert. Und die Lügen von damals, wurden in London ausgeheckt und durch Moskau umgesetzt. Heute wird das russische Volk, aber auch das deutsche und die europäischen Völker kriegsreif manipuliert. In Russland werden Ereignisse aufgebauscht und in Deutschland agiert man mit Verbrechern und ver­schweigt deren Verbrechen. In Russland derweil wird ein Gesetz beschlossen, welches Geschichtsrevision nicht zuläßt, welches die Rolle der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg in ein lupenreines Licht rückt. Weder Putin, noch Obama, Merkel oder viel­leicht gar die EU-Fratzen aus Brüssel dürfen unsere Sympathie bekommen. Wir müssen zeigen, das wir das Volk sind.

Sollte es denn nicht möglich sein, ein Friedens­bündnis mit allen Menschen zu erschaffen, auch wenn es unterschiedliche politische Ansichten gibt? Ein Staat, der seinen Bürgern verbietet, was sie zu denken und zu sagen haben, kann in keiner Weise als Demokratie bezeich­net werden, weder in Moskau, Washington oder Berlin! Lesen Sie nun den ersten Teil dieser kleinen Zusam­men­stel­lung. Recherchiert und aufgezeichnet wurde es durch Herrn Dipl. Pol. Udo Walendy, eine zeitliche Anpassung und die Aufbereitung für die Internetseite wurde durch Ubasser gemacht:

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 Kriegs-, Verbrechens- oder Propagandaopfer? — 1. Teil

“Über unser heikles Thema gibt es eine – sagen wir – offizielle Ansicht. Daneben aber gibt es die geschichtliche Wahrheit. Leider sehen sich die offizielle Ansicht und die geschichtliche Wahrheit nicht ähnlich! Ich brauche wohl nicht besonders zu betonen, daß die offizielle Ansicht für mich kein Gewicht besitzt: sie ist eine politische Wahrheit. Nach dem Kriege — nach allen Kriegen — ist die politische Wahrheit Alleinbesitz des Siegers. Ich bin kein Mann der Politik und noch weniger ein Sieger: ich spreche als Historiker und suche daher nur die geschichtliche Wahrheit, jene Wahrheit, die Jahrhunderte überdauert und sich immer gleich bleibt. Um diese Wahrheit zu ergründen, muß man leidenschaftslos, aber sachlich alles prüfen; wie in einer Universität.”

Paul Rassinier, “Was nun, Odysseus?”, Wiesbaden 1960, S. 13

Zitat:

„Kinder schreien nach Brot. Und dieses Schicksal liegt auf ihnen nicht auf Grund eigener Fehler oder wegen Übertretung der Gesetze Gottes oder der Menschen, sondern auf Grund der schrecklichen Tyrannei des Krieges und einer intoleranten Lust nach jüdischem Blut. In diesem, dem menschlichen Leben drohenden Holocaust sind die Feinheiten des philosophischen Unterschiedes vergessen, vergessen sind die Unterschiede der historischen Interpretation. Und die Entschlossenheit, den Hilflosen zu helfen, den Obdachlosen ein Dach über dem Kopf zu geben, die Nackten einzukleiden und die Hungrigen mit Nahrung zu versorgen, wird zur Religion, an deren Altar Männer jeder Rasse beten und Frauen jeden Glaubens niederknien können. In dieser Kalamität zerfallen die zeitweiligen menschlichen Modegewohnheiten vor den ewigen Wahrheiten des Lebens auseinander, und wir erwachen angesichts der Tatsache, daß wir alle von den Händen eines Gottes gemacht sind und wir alle vor dem Tribunal Gottes am Tage der letzten Abrechnung stehen werden. Und wenn die Abrechnung kommt, wird das bloße Lippenbekenntnis nicht einen Pfennig wiegen . ….

Und in diesem Geist ist … das Volk dieses Landes aufgerufen, sein Geld zu heiligen, indem es 35 Millionen Dollar im Namen der Humanität Moses für die 6 Millionen dem Hungertod geweihten Männer und Frauen spendet. 6 Million Männer und Frauen sterben – 800.000 kleine Kinder schreien nach Brot.

Und warum?

Wegen eines Krieges, um die Autokratie in den Staub zu stürzen und der Demokratie das Zepter der Gerechtigkeit zu geben.

Und in diesem Krieg für Demokratie kämpften 200.000 jüdische Burschen aus den Vereinigten Staaten unter dem Sternenbanner. In der 77. Division waren allein 14.000 von ihnen, und im Argonner Wald erbeutete diese Division 54 deutsche Kanonen. Dies zeigt, daß die jüdischen Jungs aus den Vereinigten Staaten im Argonner Wald für die Demokratie kämpften wie einst Joshua gegen die Amalekiten in den Ebenen von Abraham. …

Wegen dieses Krieges für die Demokratie sterben Millionen jüdische Männer und Frauen jenseits des Ozeans. 800.000 jüdische Babies schreien nach Brot . …

(S. 2) Der Krieg ist zu Ende, mit Ausnahme gegenüber den Juden. Das Messer sitzt immer noch an ihrer Kehle, und eine unverständliche und unbegründete jahrhundertealte Wollust nach jüdischem Blut öffnet ihre Adern. Die Juden in Rumänien, Polen und in der Ukraine werden zu Sündenböcken für den Krieg gemacht. Seitdem der Waffenstillstand unterzeichnet ist, wurden Tausende von Juden in der Ukraine als lebende Opfer einer diabolischen Gier und fanatischen Leidenschaft preisgegeben, — ihre Kehlen durchschnitten, ihre Körper von Attentäterbanden und wilder Soldadeska Glied für Glied auseinandergerissen …

Von wutentbrannter Absicht bis hin zur wilden Sucht erstreckte sich dieses Töten von Juden, bis innerhalb von 4 Tagen die Straßen von Proskunoff mit Blut rot angelaufen waren wie die Abflußrinnen eines Schlachthauses . …

So wie es in Proskunoff geschehen ist, so ist es auch an hundert anderen Orten gewesen . …“1)

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Erklärung:

Es kann nicht angehen, daß jeder, der sich überhaupt forschend mit der deutschen Historie und mit allen damit in Verbindung stehenden Zusammenhängen auseinandersetzt, sich schon dadurch in einen Kriminalisierungsdschungel verstrickt und angesichts einer solchen Androhung schweigend und in Schuldbewußtsein gekrümmt auf alles das zu reagieren hätte, was opportunistische „Zeugen” oder Propagandisten im Schlepptau machtinteressierter Sieger so daherreden und schreiben.

Nicht bestritten wird, daß der Zweite Weltkrieg eine Menschheitskatastrophe größten Ausmaßes war, die weltweit 55 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, und daß auch Juden zu den Leidtragenden dieser Katastrophe gehört haben.

Nun waren allerdings die Führer des Judentums die ersten Kriegserklärer überhaupt (Daily Express, 24. März 1933), und zwar zu einer Zeit, da Deutschland in die Fesseln des Friedensdiktates von 1919 gezwängt, wehrlos, wirtschaftlich verelendet, vom Bolschewismus bedroht und in Bürgerkriegswirren zerrüttet war. Seit Ende des Ersten Weltkrieges faßten sie sich als Repräsentanten einer weltweit verstreut lebenden “Nation” auf, nahmen als „Commitee of Jewish Delegations“ an der Versailler Friedenskonferenz teil und setzten sich mit ihren Bedingungen, den dortigen “Frieden” nur als Waffenstillstand zu betrachten und die Souveränität der besiegten Nationen nicht mehr zuzulassen, weitgehend durch.2) Weder hatten sie für alles das ein demokratisches Mandat, noch interessierte sie die Einhaltung der Wilson’schen 14 Punkte, unter deren Voraussetzung Deutschland die Waffen niedergelegt hatte.

Tatsächlich ist Greuelpropaganda nichts Neues. Sie hat jeden Konflikt im 20. Jahr­hundert begleitet, seltsamerweise jedoch ausschließlich auf Seiten siegreichen Staaten. Während des Ersten Weltkrieges wurden die Deutschen beschuldigt, belgische Babys zu essen, ebenso, sie hätten sich damit vergnügt, diese in die Luft zu werfen und mit ihren Bajonetten wieder aufzufangen, dann, sie hätten ihre Gefallenen zu Glyzerin und anderen Grundstoffen verkocht.

Nach dem Kriege widerrief man das. Anfang der zwanziger Jahre entschuldigte sich der britische Außenminister im House of Commons (Abgeordnetenhaus) für die Beleidigung der deutschen Ehre; die Verunglimpfung sei aus Gründen der Kriegspropaganda geschehen, und nun müsse Schluß damit sein.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat es keine derartigen Erklärungen gegeben. Statt dessen hat die Greuelpropaganda gegen die Deutschen an Giftigkeit und Vielgestaltigkeit ihrer Kataloge des Schreckens ständig zugenommen.

“Die in Nürnberg angegebene Zahl (6 Millionen) wurde vom Jüdischen Weltkongreß zu einer Zeit zur Verfügung gestellt, als noch wenige verläßliche Unterlagen vorhanden waren …

Zuerst möchte ich betonen, daß die Anklagevertreter in Nürnberg keineswegs dessen sicher waren, daß alle Juden tatsächlich umgekommen waren …

Besonders im Fall der Sowjetunion … haben wir gegenwärtig keine amtlichen Angaben, auf Grund derer wir die Zahl der Überlebenden errechnen könnten.“3)

Obgleich also nachweislich die jüdische Verlustbilanz vor Kriegsende auf keinerlei gesicherten Erkenntnissen, sondern ausschließlich auf Kriegspropagandaberichten beruhte, wurde bereits zu jenem Zeitpunkt die Zahl von 6 Millionen festgeschrieben. Selbst über Auschwitz hatte die Sowjetführung trotz mehrfacher Anmahnung monatelang jede amtliche Auskunft verweigert und am 7. Mai 1945 einen total wirren und verlogenen Bericht herausgebracht.

Der angebliche Umfang der jüdischen Verluste, die nicht als Kriegs-, sondern als Mordopfer ausgegeben wurden, ließ schnell die Sympathien für das jüdische nationale Heimatland, das die Juden so lange ersehnt hatten, wachsen. Die britische Regierung tat nach dem Kriege wenig, um die Einwanderung der Juden nach Palästina zu verhindern, obwohl sie diese für illegal erklärt hatte. Und es dauerte nicht lange, bis die Zionisten der britischen Regierung Palästina entrungen hatten und ihren Staat Israel gründeten.

Es ist eine erstaunliche Tatsache, daß das jüdische Volk nach dem Zweiten Weltkrieg trotz seiner sehr hoch veranschlagten Verluste triumphierend in Erscheinung trat.

Dr. Max Nußbaum, der frühere Oberrabbiner von Berlin, erklärte am 11. April 1953:

“Die Stellung des jüdischen Volkes ist heute in der Welt — trotz der großen Verluste — zehnmal stärker als sie noch vor 20 Jahren war.”

Die Geschichten um die Ermordung der 6 Millionen haben für die gestärkte Stellung der Juden in der Welt eine bedeutende Rolle gespielt. Es handelt sich hierbei unzweifelhaft um die erfolgreichsten aller Zeiten, was es um so notwendiger macht, sie auf ihre Realitätsbezogenheit hin zu untersuchen.

Inzwischen hat die deutsche Regierung mehr als 100 Milliarden DM und Euro Wiedergutmachung gezahlt. Das meiste davon erhielt der Staat Israel, der während des Zweiten Weltkrieges überhaupt nicht bestand; das übrige ging an einzelne jüdische Forderer. Die hierfür verwendeten Haushaltstitel der Bundesrepublik, ihrer Länder und Kommunen, aber auch sonstige Sonderrechte, Steuervorteile, Stiftungen usw. sind für die Öffentlichkeit unüberschaubar gemacht, so daß die wirkliche Höhe dieser Zahlungen und gewährten Besitz- und Einflußrechte in Deutschland nicht zu ermitteln sind. Ein Ende dieser Privilegien ist nicht abzusehen. Der mit dieser Thematik dem deutschen Volk präsentierte Schuldtitel — wie es aus verantwortlichen jüdischen Kreisen heißt: “…bis zur letzten Generation!”wird dazu genutzt, jede Art von Vaterlandsliebe, Nationalismus, Selbstbestimmungsrecht in Deutschland, aber auch in anderen Ländern zu untergraben bzw. zu vereiteln. Selbst Briten oder Amerikaner werden als “Rassisten” oder “Antisemiten” diffamiert, sollten sie noch auf Rassenbewußtsein oder auf nationale Eigenständigkeit Wert legen.

Schließlich war “Nazismus”, ”Nationalismus und Rassismus“, „… und wir alle wissen, was daraus folgte – 6 Millionen Juden wurden vernichtet!” — Solange ausbleibender Widerstand der Historiker einen solchen Gedankenkurzschluß ermöglicht, werden die Völker in Sklavenketten herumlaufen.

Wohl jeder wird die Art und Weise bewundern, in welcher das jüdische Volk durch viele Jahrhunderte seine Rasse erhalten hat und diese heute noch rein hält. Bei diesem Bemühen wird seit dem Zweiten Weltkrieg die 6-Millionen-Geschichte im Sinne eines religiösen Mythos zur Bewahrung rassischer Solidarität für die Juden eingesetzt. Für die anderen Völker hingegen hat sie genau Gegenteiliges bewirkt: Zum Kampf um ihre Selbstachtung und Selbstbestimmung wurden sie unfähig gemacht.

Vor dem Kriege

Das Deutschland Adolf Hitlers hat von den Juden angenommen, sie würden auch in Zukunft Rechte und Interessen des deutschen Volkes zugunsten jener Zionisten oder Internationalisten preisgeben und verraten, die in ihren imperial staatlich abgesicherten Domizilen den Anspruch in ihrem Namen erheben, für sie die Richtlinien des Glaubens und der Politik festzulegen. Dieses wurde für unerträglich gehalten, zumal die Juden während der Notzeit nach dem Ersten Weltkrieg sich mit Hilfe des Auslandes und gelenkter Einwanderung und Einbürgerung einen dominierenden, fremdbestimmten Einfluß nahezu auf allen Gebieten der deutschen Politik, Geldwirtschaft, Presse, des Rechtswesens, Rundfunks, der Kultur angeeignet haben, obwohl sie nur ungefähr 1 % der Gesamtbevölkerung ausmachten. Die Tatsache, daß Karl Marx Jude war, und daß Juden wie Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Kurt Eisner, Karl Radek, Reichs­außen­minister Walter Rathenau, Reichsinnenminister und Verfassungsgeber Hugo Preuß, Reichsfinanzminister Rudolf Hilferding und viele andere eine maßgebende Rolle in den Revolutionen Deutschlands und damit in der Weimarer Republik spielten, trug dazu bei, die Nationalsozialisten von dem machtvollen internationalen, auch mit dem Kommunismus zusammenarbeitenden Judentum zu überzeugen. Die Kriegserklärung jener kommunistischen und nicht-kommunistischen Kräfte schon zu Beginn der nationalen Neuorientierung 1933, zumal diese aus den Zwangslagen der Lebens­erhaltung des deutschen Volkes erwachsen war, verstärkte diese Überzeugung. Von Anfang an ließen diese weltherrschaftsorientierten Politstrategen verlauten, daß sie nur mit “bedingungsloser Kapitulation” zufrieden wären.

Auswanderung = “Vernichtung”?

Bereits frühzeitig, lange vor Kriegsbeginn haben jüdische Propagandisten den Nationalsozialisten unterstellt, die Juden ausrotten zu wollen, obgleich den Autoren solcher Geschichten bewußt gewesen sein mußte, daß sie Verleumdungen und das betrieben, was man gemeinhin “Volksverhetzung” nennt. Bereits Anfang 1933 erschien in New York das groß herausgestellte Buch des deutsch-jüdischen Kommunisten Hans Beimler “4 Wochen in der Hand von Hitlers Höllenhunden — Das Nazi-Mörderlager von Dachau”. Er behauptete darin, Dachau sei ein Todeslager. Obgleich er selbst dort wegen seiner kommunistischen Aktivitäten inhaftiert war, gestand er ein, schon nach 3 Monaten entlassen worden zu sein.

Das “DDR”-Regime verlieh später einen Hans-Beimler-Orden “für treue kommu­nistische Verdienste”, was deutlich macht, daß es sich bei Hans Beimler nicht um einen harmlosen, sondern durchaus exponierten “Mitkämpfer” gehandelt hat, den die Nationalsozialisten sicher – wenn Dachau wirklich ein Todeslager gewesen wäre – anders als mit nur 3 Monaten Haft bestraft hätten.

1936 erschien in Paris als weiteres hierfür typisches Beispiel das antideutsche Pamphlet von Leon Feuchtwanger und anderen mit dem Titel “Der gelbe Fleck — Die Ausrottung von 500.000 deutschen Juden”.

Obwohl es nicht auf Wahrheit beruht, wird von den ersten Seiten an die Vernichtung der Juden besprochen und die Auswanderung als “physische Vernichtung” der deutschen Juden bezeichnet. Genauso werden auch die Nazi-Konzentrationslager für politische Gefangene als Einrichtungen des Völkermordes angesehen. Besonders Bezug genommen wird auf die 100 Juden, die noch 1936 in Dachau einsaßen, von denen 60 schon seit 1933 dort waren. Die Tatsache, daß die weltweit synchron von privat organisierten und rassisch definierbar voreingenommenen Medienmanipulatoren gestaltete Propaganda gegen Deutschland schon zu so früher Zeit Hitler Kriegs- und Völkervernichtungsabsicht unterstellte, sollte zu äußerster Vorsicht gegenüber allen derartigen Geschichten veranlassen.

Die Ermutigung der jüdischen Auswanderung sollte nicht verwechselt werden mit dem Zweck der Konzentrationslager im Vorkriegs-Deutschland. Diese waren geschaffen worden, politische Gegner sowie Kriminelle zu internieren, von denen natürlich auch einige Juden waren, so wie Hans Beimler.

Entgegen den in der Sowjetunion versklavten Millionen war die Zahl der KZ-Insassen damals außerordentlich gering. Reitlinger gibt zu, daß diese zwischen 1934 und 1938 im Reichsgebiet durchschnittlich 20.000 betrug, zahlreiche Lager von 1933 aufgelöst und nur Dachau und Sachsenhausen “ständig beibehalten wurden”. Am 17.7.1937 sei das Lager Buchenwald und bald nach dem Anschluß Österreichs das Lager Mauthausen hinzugekommen. Erst nach Kriegsbeginn folgte die Ausweitung dieses Lagersystems.4)

Die Nationalsozialisten wollten die Auswanderung, nicht jedoch die Ausweisung der Juden aus Deutschland. Damit befanden sie sich in Übereinstimmung mit den Grundsätzen des modernen Zionismus. Sein Gründer, Theodor Herzl, hatte ursprünglich in seinem Werk “Der jüdische Staat”  Madagaskar als nationale Heimstätte für die Juden vorgesehen, und diese Möglichkeit wurde von der französischen als auch der polnischen und der NS-Regierung – zumal sie vom französischen Kolonialminister Moutet Anfang 1937 selbst angeregt worden war – ernsthaft geprüft.5)

Die erste Regierung, die den “Madagaskar-Plan” politisch zu realisieren versuchte, war nicht die deutsche, sondern die polnische:

1937 sandte sie Michael Lepecki, begleitet von jüdischen Vertretern, nach Madagaskar, um dort Ansiedlungsmöglichkeiten zu untersuchen.

Später, im Dezember 1938, erzählte der französische Außenminister Georges Bonnet dem Reichsaußenminister v. Ribbentrop, daß die französische Regierung selbst die Auswanderung von 10.000 Juden nach Madagaskar plane. 6)

Der weltweite jüdische Wirtschaftsboykott gegen Deutschland – von Beginn 1933 an – hatte eine derartige Devisenknappheit bewirkt, daß die unbeschränkte Mitnahme und Transfer jüdischen Vermögens und die Bezahlung neu zu gründender Existenzen nur mit der Kopplung von Exportverträgen möglich wurde und daher außerordentlich beschwerlich war. Daß die Immigrationsländer unvermögende oder in akademischen Berufen tätige deutsche Juden weitgehend ablehnten, vergrößerte die Schwierigkeiten. Selbst die britische Mandatsmacht ließ nur geringe Quoten jüdischer Einwanderer nach Palästina hinein. Die sich auf diese Weise zur internationalen Krise entwickelnde Situation sollte im Juli 1938 auf der „Evian-Konferenz“ geregelt werden, was jedoch mißlang.

Die nach dem Attentat auf den deutschen Botschaftsrat v. Rath in Paris inszenierte “Kristallnacht” führte zu einer weiteren Eskalation der deutsch-jüdischen Gegensätze und Anstrengungen der Reichsregierung, die Juden zur Auswanderung zu veranlassen. Am 12.11.1938 fand in Berlin unter Vorsitz von Hermann Göring in Anwesenheit zahlreicher hoher Vertreter von Staat und Partei eine grundlegende Besprechung über diese Thematik statt, bei der eine Beschlagnahme jüdischen Vermögens in Höhe von 1 Milliarde RM verfügt wurde, um mit Hilfe dieser Summe – in Verbindung mit internationalen Absprachen – die erwünschte Auswanderung finanzierbar zu machen, aber auch der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland für ihre sozialen Unterstützungsaufgaben finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.5)

Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht, zu Verhandlungen mit Lord Bearstedt und dem Amerikaner Rublee nach London entsandt, sollte versuchen diese Absichten zu realisieren. Die dennoch erforderlichen Devisenhilfen wurden von der Jewish Agency und von britischer Seite verweigert. Wenngleich Hjalmar Schacht wegen regimefeindlicher Tätigkeiten im Januar 1939 entlassen wurde, so versuchten Hermann Göring und sein Ministerialdirektor Helmuth Wohltat doch weiterhin mit den Kontaktpersonen in London über eine jüdische Aussiedlung auch nach Rhodesien und Britisch-Guinea bis spät in den April 1939 hinein zu verhandeln.

Auch der Madagaskar-Plan blieb im Gespräch. Die Anstrengungen der Reichsregierung, die Juden aus dem deutschen Reich zur Auswanderung zu drängen, gipfelten darin, daß von den 1933 in Deutschland lebenden 500.000 Juden (180.000 kamen beim Anschluß Österreichs hinzu) bis Ende 1938 knapp 180.000, bis Ende 1939 zusätzlich 80.000, also insgesamt 260.000 ausgewandert waren 7) — und zwar unter Mitnahme eines großen Teiles ihres Vermögens. Sie konnten mit Hilfe eigens zur Förderung der jüdischen Auswanderung in Berlin, Wien und Prag eingerichteten Büros das Land ungehindert verlassen. Sowohl im Altreich als auch in Österreich wurden Ausbildungslager geschaffen, wo junge Juden die Landwirtschaft erlernen sollten, um die Voraussetzungen für eine neue Existenzgründung im Immigrationsland zu erleichtern.6) Den Unterlagen der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland zufolge lebten zu Kriegsbeginn im Deutschen Reich noch 215.000 Juden. 4)

Nach Kriegsbeginn

Chaim Weizmann hatte als Präsident der Jewish Agency der britischen Regierung bereits am 29.8.1939 – der Krieg war noch gar nicht ausgebrochen, in Berlin bemühte man sich intensiv um Verhandlungen mit Polen mit britischer Vermittlung – den Kriegsbeschluß des jüdischen Weltkongresses an der Seite Englands mitgeteilt. Erneut am 5.9.1939 erklärte er offiziell im Namen des Weltjudentums Deutschland den Krieg, indem er feststellte, “daß die Juden auf Seiten Großbritanniens stehen und an der Seite der Demokratien kämpfen werden…

Die Jewish Agency ist bereit, sofortige Vereinbarungen über den Gebrauch von jüdischer Manneskraft, technischen Möglichkeiten, Hilfsquellen usw. zu treffen. …” 9)

Alle Juden wurden damit zu Kriegsteilnehmern gegen das Deutsche Reich erklärt. Nach internationalem Recht konnten die Deutschen deshalb die Juden als Angehörige einer feindlichen Macht internieren. Sowohl Großbritannien, als auch Frankreich und die USA haben mit Kriegsbeginn – auch Holland und Belgien im Mai 1940 – selbst in ihren fremdkontinentalen Gebieten die Angehörigen der Feindnationen unverzüglich interniert, die USA sogar ihre japanisch-amerikanischen Staatsbürger. Dies geschah vor den Sicherheitsmaßnahmen gegenüber den europäischen Juden, wurden diese doch aus Deutschland erst 2 Jahre nach Kriegsbeginn und ein halbes Jahr nach Beginn des Rußlandfeldzuges deportiert, und zwar auch aus Vergeltung gegenüber der rigorosen Enteignung und Entrechtung und Zwangsverfrachtung der 500.000 Wolgadeutschen nach Sibirien und Kasachstan auf Befehl Stalins vom 28.8.1941!

Im Gegensatz hierzu konnte für die internierten japanischen Amerikaner weder ein Feindstaaten-Status (die Japaner haben niemals auch im Namen der japanischen Amerikaner Krieg geführt) noch Vergeltung als Motiv herangezogen werden. Auf die Briten, die während des Burenkrieges alle Frauen und Kinder der Bevölkerung in Konzentrationslager gesperrt und Tausende dem Hungertod ausgeliefert hatten, sei hier nur deshalb hingewiesen, weil diese niemals für den dort verübten Massenmord angeklagt worden waren.

Himmler hatte Mussolini am 11. Oktober 1942 davon unterrichtet, daß die deutsche Politik gegenüber den Juden aus Sicherheitsgründen während der Kriegszeit geändert werden mußte. Er beschwerte sich, daß Tausende von Juden in den besetzten Gebieten Partisanenkrieg führten, Sabotage verübten und Spionage betrieben. Die Sowjets bestätigten amtlich, daß nicht weniger als 35.000 europäische Juden Partisanenkrieg unter Tito in Jugoslawien führten. Diese zeichneten sich bekanntlich durch besondere Grausamkeit aus. So wurden die Juden aus Deutschland ab Oktober/November 1941, verstärkt ab Juni 1942, aber auch aus dem Warthegau in Sperrgebiete, in Arbeits- und Inhaftierungslager des Baltikums, Weißrußlands und Polen transportiert.

Der Fortgang des Krieges erzwang den Arbeitseinsatz der internierten Juden in der Rüstungsindustrie. Der Zweifrontenkrieg ließ gar keine sinnlose Vernichtung von Arbeitskräften zu. Wo es dennoch zu Exzessen und Morden gekommen ist, waren untergeordnete Chargen die Verantwortlichen. Sie wurden zur Rechenschaft gezogen. Zweifellos hat das mörderische Kriegsgeschehen vielfach unüberschaubare Umstände geschaffen, die eine normale Strafgerichtsbarkeit überforderte.

Das Protokoll einer Unterredung zwischen Hitler und dem ungarischen Regenten Horthy am 17. April 1943 enthüllt, daß der Führer persönlich Horthy bat, 100.000 ungarische Juden für das “Jäger-Programm” der Luftwaffe freizugeben. Dies geschah, als Deutschland verstärkt den alliierten Luftangriffen ausgesetzt war.3)S.478

In Übereinstimmung mit diesem Programm wurden die Konzentrationslager, in denen keineswegs nur Juden einsaßen, in Industrie-Produktionsstätten umfunktioniert. So konnten z. B. die Buna-Gummi Fabrik in Bergen-Belsen, die Elektrofirma Siemens in Ravensbrück, die IG-Farben-Industrie in Auschwitz, sowie zahllose andere Betriebe auch auf Arbeitskräfte der Konzentrationslager zurückgreifen. Die Deutschen waren bemüht, aus dem Konzentrationslager-System soviel wie möglich an wirtschaftlicher Leistung herauszuholen — ein Ziel, das einem Plan zur Vernichtung nun wirklich widersprach.

Noch immer Auswanderung ermöglicht

Die militärische Niederlage Frankreichs im Jahre 1940 nutzte man in Berlin für ernsthafte Verhandlungen mit den Franzosen, um die europäischen Juden nach Madagaskar auswandern zu lassen.3)  Der Rußlandfeldzug hat neue Verhältnisse geschaffen.

“Der Krieg gegen die Sowjetunion hat inzwischen die Möglichkeit gegeben, andere Territorien für die Endlösung zur Verfügung zu stellen. Demgemäß hat der Führer entschieden, daß die Juden nicht nach Madagaskar, sondern nach dem Osten abgeschoben werden sollen. Madagaskar braucht mithin nicht mehr für die Endlösung vorgesehen werden.” 3)S. 89

Die Reichsregierung hat bis Oktober 1941 die Auswanderung gefordert. Letztlich hat die Kriegsteilnahme der USA die Immigrationen in neutrale Länder so gut wie unmöglich gemacht. Dennoch folgten bis Kriegsende vereinzelte weitere Auswanderungen und Austauschaktionen über den Balkan, die Schweiz und Portugal. Manchem gelang auch die Flucht. Mindestens 8.500 Juden gelang es zwischen 1942 bis Kriegsende Deutschland zu verlassen.10)  Am 1.9.1944 waren im Altreich noch 14.574 Juden registriert.11)

Einzelheiten über reichseinheitliche Maßnahmen unter Berücksichtigung der neuen Kriegslage waren Thema auf der am 20. Januar 1942 durchgeführten sogenannten Wannsee-Konferenz unter Vorsitz von Reinhard Heydrich. Da das im Nürnberger Wilhelmstraßen-Prozeß vorgelegte Protokoll dieser Besprechung mit Sicherheit eine Nachkriegsfälschung im Sinne jüdischer Interessen ist, dürften zumindest die dort genannten Auswanderungsquoten von jenen Fälscherkreisen anerkannt worden sein. Dort sind jedenfalls genannt: Ausgewandert bis zum 31.10.1941 seit 1933 = insgesamt 537.000 Juden; von diesen stammten aus dem Altreich = 360.000; 147.000 aus Österreich und 30.000 aus dem Protektorat Böhmen und Mähren.

Noch im Mai 1944 waren die Deutschen bereit, die Aussiedlung von 1 Million Juden zu genehmigen. Alexander Weisberg, ein bekannter sowjet-jüdischer Wissenschaftler, der während der deutschen Besetzung in Krakau verblieben war und später anläßlich der stalinistischen Säuberungen deportiert wurde, verwies darauf,12) daß auf Himmlers Veranlassung hin Eichmann den Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde von Budapest, Joel Brand, nach Istanbul schickte, um den Alliierten anzubieten, 1 Million europäische Juden ausreisen zu lassen — bei Lieferung von 10.000 hierfür und für den Kampf gegen die Sowjets benötigten Lastkraftwagen.

Wollte man den “Vernichtungs-Chronisten” glauben, so dürfte im Mai 1944 keine Million Juden mehr übrig gewesen sein. Die Briten steckten Brand unter dem Vorwand, Nazi-Agent zu sein, in Kairo ins Gefängnis. Winston Churchill jammerte zwar laut über die Behandlung der ungarischen Juden, das sei “das größte und schrecklichste Verbrechen, was in der gesamten Geschichte der Welt geschehen sei”, doch erzählte er Chaim Weizmann, daß die Annahme des Angebotes ein Verrat an seinem russischen Verbündeten sein würde. Obwohl der Plan nicht zum Tragen kam, zeigte er doch, daß niemand, der eine angebliche “totale Vernichtung” durchführt, die Auswanderung von 1 Million Juden erlauben würde.

Bevölkerung und Auswanderung

Jüdische Bevölkerungsstatistiken mit genauen Angaben sind nirgends zugänglich. Schätzungen für verschiedene Länder ergeben unterschiedliche Zahlen. Unbekannt ist auch, wie viele Juden zwischen 1939 und 1945 ausgesiedelt oder inhaftiert waren. Nach Chambers Enzyclopaedia lebten auf dem europäischen Kontinent 6,5 Millionen Juden. Die neutralen Schweizer Baseler Nachrichten  legten unter Auswertung jüdischer Statistiken dar, daß zwischen 1933 und 1945 = 1,5 Millionen Juden nach England, Schweden, Spanien, Portugal, Australien, China, Indien, Palästina und in die USA ausgewandert waren. Die jüdische New Yorker Zeitung Aufbau bestätigte dies am 13. August 1945; in dieser Zahl inbegriffen sind die ungefähr 400.000 Emigranten aus Deutschland vor dem September 1939. Der Jüdische Weltkongreß hat in seinem Buch “Unity in dispersion” zugegeben, daß “es der Mehrheit der deutschen Juden gelang, vor dem Ausbruch des Krieges Deutschland zu verlassen”.2)S.377

“Heydrich ließ am 4. Juli die »Reichsvereinigung der Juden in Deutschland« gründen, die von nun an unter seiner Aufsicht die Auswanderung organisierte und bis 1941 noch rund 100.000 Juden aus dem Altreich und etwas weniger aus Österreich und dem Protektorat herausbrachte. …

Der größte Teil der jüngeren und unternehmenden Juden war bei Kriegsbeginn bereits ausgewandert. Übrig geblieben waren in überdurchschnittlichem Maße ältere und Kapital-arme Juden . …

Im Oktober 1941 befanden sich 164.000 »Rassejuden« im Altreich und über 60.000 in Österreich.”13)

Aus Polen waren bis kurz vor Ausbruch des Krieges ungefähr 500.000 ausgewandert.14)

Erwähnt werden müssen auch die 120.000 Emigranten, die zumindest bis Kriegsende Frankreich, die Niederlande, Belgien, Italien und andere osteuropäische Länder (außer UdSSR) verlassen haben. So verringert sich die Zahl der Juden in Europa auf ungefähr 5 Millionen. Doch wir haben weiter zu subtrahieren:

Die Juden, die nach dem September 1939 in die Sowjetunion flüchteten; allein aus Polen waren es 1.250.000. Gerald Reitlinger gibt zu, daß, abgesehen von den polnischen Juden, 300.000 Juden aus anderen europäischen Ländern zwischen 1939 und 1941 in den sowjetischen Machtbereich gelangten. Im Magazin Colliers vom 9. Juni 1945 erhöhte Freiling Foster diese nun 1.550.000 in die sowjetische Sphäre übergegangenen Juden auf 2.200.000. Im nicht-kommunistischen Europa dürften damit ca. 3 – 3,5 Millionen Juden verblieben sein. Doch auch hier geht die Rechnung weiter! Jene Juden müssen hiervon abgezogen werden, die in den neutralen und alliierten europäischen Ländern lebten und deshalb nicht den Kriegsfolgen ausgesetzt waren. Entsprechend dem 1942er World Almanac (Seite 594) betrug die Zahl der Juden in Gibraltar, England, Portugal, Schweden, Schweiz , Irland und der Türkei 413.128.

Drei Millionen Juden in Europa

Es verblieben somit – ohne UdSSR — maximal 3 Millionen Juden in deutsch-besetzten Gebieten. Überprüfen wir diese Rechnung auf anderem Wege:

Die Chronisten der Vernichtungsthese behaupten, der Krieg mit Polen habe 3 Millionen Juden unter deutschen Einfluß gebracht, die schließlich alle ermordet wurden oder umgekommen seien. Das ist ein großer Irrtum. Die Volkszählung in Polen von 1931 wies 2.732.600 Juden aus. 15)S.36

Abgesehen von den ca. 260.000 (in Wirklichkeit ca. 500.000)14) jüdischen Emigranten aus Polen bis Kriegsbeginn gibt Reitlinger zu, daß sich mindestens 1.170.000 polnischer Juden in der im Herbst 1939 besetzten russischen Zone von Polen befanden. Diese Zahl muß höher gewesen sein, denn jüdische Zeugen vor einem amerikanischen Untersuchungsausschuß bestätigten, daß allein ca. 1 Million Juden aus dem deutsch-besetzten Teil Polens zu den Sowjets geflohen war und diese ab Frühjahr 1940 nach Sibirien deportiert wurde, wo mehr als 300.000 von ihnen umgekommen sind.16)S.35-37

In Ost-Polen lebten zudem noch weitere 700.000 Juden, so daß insgesamt 1.870.000 (Sanning zufolge = 1.776.000 16)S.38 polnische Juden im sowjetischem Einflußbereich waren. Nein: “Über 2 Millionen“.17)

Walter N. Sanning gelangt unter Berücksichtigung polnischer Statistik, Geburtenüberschuß, Auswanderung und Kampfhandlungen im September 1939 zum Ergebnis, daß 1939 nicht mehr als 2.633.000 Juden in Polen verblieben waren.16) (S.38) Nach Abzug der 1.776.000 im sowjetischen Bereich befindlichen und weiteren 100.000 polnischen Juden, die im September 1939 nach Rumänien geflüchtet waren, verblieben unter Berücksichtigung einer kleinen Dunkelziffer allenfalls 757.000 unter deutscher Herrschaft.16)(S.39) Das Jewish Joint Distribution Committee aus den USA hatte noch im September 1940 mit Unterstützung der Deutschen ständig 630.000 Personen in über 400 Städten und Dörfern täglich mit Lebensmitteln, Arzneien, Kleidung usw. versorgt. Mehr polnische Juden waren ihm offensichtlich nicht bekannt.16)

Wenn Reitlinger auf der einen Seite zu dem Ergebnis kommt, daß im deutsch-besetzten Polen fast 2 Millionen Juden verblieben waren 15)(S.36), so ist diese Zahl zweifellos zu hoch gegriffen. An anderer Stelle gibt derselbe jüdische Historiker jedoch zu: “Das ist insofern ein unaufgeklärtes Kapitel, als auch die genaue Zahl sowohl der Juden, die in Vorkriegspolen wohnten, als auch jener, die nach dem 1. September 1939 sowie nach dem 22. Juni 1941 in deutsche Hände fielen, unbekannt ist.”15)S.55

Den 757.000 im deutsch-besetzten Polen müssen wir die 224.000 Juden, die im Altreich, Österreich, Böhmen-Mähren und der Slowakei verblieben waren, hinzurechnen, außerdem die 320.000 französischen Juden, von denen der französische Ankläger im Nürnberger Prozeß behauptete, 120.000 seien deportiert worden. Reitlinger jedoch schätzt diese Zahl auf 50.000. Deportationen aus den skandinavischen Ländern waren gering und aus Bulgarien gab es überhaupt keine. Zählt man noch die jüdische Bevölkerung in Holland (140.000), Belgien (40.000), Italien (50.000), Jugoslawien (55.000), Ungarn (386.000) und Rumänien (725.000) für 1941 hinzu, so kommt man auf etwas über 3 Millionen vor Beginn des Rußlandfeldzuges. Von diesen Ausgangswerten sind noch Auswanderungen aus diesen Ländern von ungefähr 120.000 zu berücksichtigen. Wie immer man auch rechnet: es befanden sich – ohne Rußland – 1940/1941 maximal 3 Millionen Juden im deutschen Einzugsgebiet.

Russische Juden evakuiert

Genaue Angaben über die Zahl der russischen Juden sind unbekannt. Die Volkszählung in der UdSSR 1939 wies 3.020.171 Juden aus, jedoch ist die Zahl derer fraglich, die sich lieber als Russen, Ukrainer, Weißrussen usw. ausgaben.18) Dasselbe gilt aber auch für die dortige Volkszählung 1959, derzufolge 2.268.000 Juden in der UdSSR lebten.19) Sanning geht von 5,5 Millionen aus. Dadurch werden gewaltige Übertreibungen begünstigt. Der jüdische Statistiker Jacob Leszczynski erklärt, daß in den später von den Deutschen besetzten russischen Gebieten 2.100.000 Juden lebten. Dazu kommen die Juden in den von den Sowjets 1939/41 eroberten Gebieten, die laut “Schätzung” in einer neueren britischen Publikation20) mit ca. 2 Millionen angegeben werden (1.270.00 in Polen, 300.000 in Bessarabien und Bukowina, 250.000 in Litauen, 95.000 in Lettland und 5.000 in Estland). Diese Zahl muß erheblich höher sein, befanden sich doch bereits “über 2 Millionen Juden”  im sowjetisch besetzten Ost-Polen.

Louis Levine, Präsident des Jüdisch-amerikanisehen Rates für Rußlandhilfe, der nach dem Krieg eine Rundfahrt durch Rußland machte, gab in seinem Bericht über die Lage der dortigen Juden zu, daß die Mehrzahl der Juden mit Beginn des deutschen Angriffs auf die UdSSR nach dem Osten evakuiert wurde. Am 30. Oktober 1946 erklärte er in Chicago: “Bei Kriegsbeginn waren die Juden die ersten, die aus den von den hitleristischen Eindringlingen bedrohten russischen Westgebieten evakuiert und östlich des Ural in Sicherheit gebracht wurden. So wurden 2.000.000 Juden gerettet.”

Während Nahum Goldmann nur “Hunderttausende unserer Brüder” zugestand, “denen die sowjetische Regierung die Möglichkeit gab, den Nazis zu entkommen21) (die „Schwestern” hat er wahrscheinlich vergessen hinzuzurechnen), so hat der jüdische Journalist David Bergelson in der Zeitung des Jüdischen Antifa-Komitees in Kuibyschew Ainikeit (zu deutsch: “Einigkeit”) vom 5.12.1942 (Moskau) die 2 Millionen bestätigt, als er schrieb:

“Dank der Evakuierung konnte die Mehrheit (80%) der Juden aus der Ukraine, Weiß-Rußland, Litauen und Lettland vor Ankunft der Deutschen gerettet werden.”

Diese Zahl bestätigten auch die jüdischen Experten Josef Schechtmann und Reitlinger, indem sie darauf verwiesen, daß unter Einschluß des Baltikums zwischen 650.000 bis 850.000 sowjetische Juden im deutsch-besetzten Teil Rußlands verblieben waren. 15)S.571

Walter N. Sanning weist im einzelnen nach, daß die Sowjets aus den von ihnen besetzten Territorien (einschließlich Baltikum, Ukraine, Balkan) 3,5 Millionen Juden zeitgerecht evakuiert haben, was dadurch begünstigt wurde, daß die Juden dort ohnehin zu 96 % in den Städten lebten, im Handel, der Industrie und der städtischen Verwaltung tätig waren.18)S.54:

“In diesem Zusammenhang ist der Bericht von Arthur Raymond Davies, einem kanadisch-jüdischen Journalisten, interessant, der während des Zweiten Weltkrieges in der Sowjetunion als Korrespondent arbeitete und seine Eindrücke und Erfahrungen nach dem Krieg in New York veröffentlichte. Neben seinen lobenden Worten über die Tapferkeit der jüdischen Rotarmisten und Partisanen, erwähnte er eine im Herbst 1944 (!) stattgefundene Plenarsitzung des „Jüdischen-Antifaschistischen Komitees“, auf der dessen Sekretär Shachne Epstein von der Evakuierung von 3,5 Millionen Juden aus den von den deutschen Truppen besetzten sowjetischen Gebieten berichtete”16)S.126

Die in Westrußland (einschließlich Baltikum usw.) zurückgebliebenen Juden gehörten zudem meist den älteren Jahrgängen an, bei denen die natürliche Sterberate relativ hoch anzusetzen ist.

Unmöglicher Geburtenzuwachs

Die Deutschen hatten niemals die Kontrolle über 6 Millionen Juden. Außerdem ist bekannt, daß eine große Anzahl Juden nach 1945 in Europa noch am Leben war. Während Philipp Friedmann auf “wenigstens 1.000.000 Juden, die der schrecklichen Nazi-Hölle entkommen wären”, verweist22), gibt das Jewish Joint Distribution Commitee hierfür 1.559.600 an. Nimmt man dies als wahr an, so können die jüdischen Kriegstoten im deutschen Herrschaftsbereich nicht 1,5 Millionen überstiegen haben. Genau diesen Schluß zog auch die angesehene Zeitung Baseler Nachrichten  aus der neutralen Schweiz. Am 13. Juni 1946 vermerkte sie unter dem Titel “Wie hoch ist die Zahl der jüdischen Opfer?”, daß rein auf der Grundlage der Bevölkerungs- und Auswanderungszahlen ein Verlust von höchstens 1,5 Millionen eingetreten sein könnte. Wir werden jedoch später beweisen, daß hier viel zu hoch gegriffen wurde, zumal sich die Baseler Nachrichten  auf Angaben des Jewish Joint Distribution Committees von 1.559.000 Überlebenden nach dem Kriege stützte. Wir werden zeigen, daß allein Wiedergutmachungsansprüche von jüdischen Überlebenden mehr als das Doppelte dieser Zahl betrugen. Diese Informationen aber standen der Schweiz im Jahre 1946 noch nicht zur Verfügung. Zu einem gleichlautenden Ergebnis gelangt man auch bei Berücksichtigung der jüdischen Bevölkerungsentwicklung, die nach dem Kriege erstellt wurde.

Der Welt-Almanach von 1938 gibt die Gesamtzahl der Juden mit 15.588.259 an. Am 25. Februar 1948 bezieht sich die New York Times auf eine Mindestanzahl der Juden in der Welt von 15.600.000 und auf ein Maximum von 18.700.000. Diesen Zahlen zufolge erscheint es unmöglich, daß die jüdischen Kriegsverluste mehr als einige Hunderttausende betragen.

Zieht man von den 15.500.000 im Jahre 1938  6.000.000 ab, so verblieben 9.500.000. Dies wiederum würde bedeuten, daß die Juden der ganzen Welt in den 10 Jahren von 1938 – 1948 über die natürliche Sterberate noch hinausgehend 7 Millionen Geburten hatten, wodurch sich ihre Gesamtzahl um das 1,5fache vermehrt hätte. Das ist unmöglich. Nach 1945 kamen Schiffsladungen mit jüdischen Überlebenden illegal von Europa nach Palästina, die damals der britischen Regierung erhebliche Schwierigkeiten bereiteten. Ihre Anzahl war so groß, daß das H. M. Stationary Office  (die Kgl. Vorschriften-Druckerei) in seiner Veröffentlichung Nr. 190 vom 5. November 1946 dies als einen “zweiten Exodus”  bezeichnete. Hinzu kamen die ungezählten Übersiedler in die USA, die ungeachtet der amerikanischen Einwanderungsquoten dort ihr Glück suchten. Insbesondere die Berücksichtigung dieser Immigranten hat die jüdische Bevölkerung der Welt auf 15 – 18.000.000 im Jahre 1948 anschwellen lassen. Am 16.8.1963 erklärte David Ben Gurion als Präsident von Israel, daß, obwohl offiziell 5,6 Millionen Juden in den USA lebten, “die tatsächliche Zahl mit 9.000.000 nicht zu hoch geschätzt sei“.23)

Readers Digest vom Januar 1957 verweist unter dem Titel Unsere neuesten Amerikaner  auf die Ankunft dieser hohen Anzahl Immigranten nach Ende des Zweiten Weltkrieges, als die US-Präsidenten verfügten, daß von der Einwanderungsquote  90 % der Visa an Displaced Persons  (Entwurzelte) aus Zentral- und Osteuropa auszugeben seien. Ein Ausschnitt von Hunderten, die regelmäßig auf der Seite mit den Todesanzeigen in der jüdisch-amerikanischen Wochenzeitung aus New York Aufbau (16. Juni 1972) erschienen, zeigt, wie jüdische Immigranten in die USA sofort ihre Namen wechselten. Ihre früheren, europäischen Namen erscheinen in Klammem. Ist es so abwegig zu glauben, daß etliche dieser Leute, deren Namen “gestorben” sind, in den behaupteten 6 Millionen Opfern von Europa enthalten sind, was hier absichtsvoll verschleiert wurde?

Unzuverlässige “Schätzungen”

Zu jenen, die durch Herunterschrauben der Verlustzahl versuchen, sich mehr Glaubwürdigkeit zu verschaffen, gehört z. B. der von jüdischen Kreisen als “hervorragender Statistiker” gekennzeichnete Jakob Leszczynski, der sich in New York 1946 auf 5.978.000 festgelegt hat.24)S. 237

Gerald Reitlinger – “ein großer Teil” seines “Beweismaterials” bestand nicht aus Funden und Tatort-Untersuchungen, sondern aus “Papieren der Gestapo”25)S.558, die er indessen nicht auf ihre Authentizität hin überprüft hat – nennt 4.194.200 als Mindest- und 4.581.200 als Höchstzahl “verschwundener Juden”.

Von diesen seien über ein Drittel eines natürlichen Todes (“Überarbeitung, Seuchen, Hunger, Elend“) gestorben.25)S.571+573 Damit würde die Zahl der “vorsätzlich vernichteten” Juden, also weniger als 2/3 der behaupteten “Verschwundenen”, auf ca. 2.796.000 absinken.

Der New Yorker Delegierte zum jüdischen Weltkongreß in Genf, M. Perlzweig, gab hingegen auf einer Pressekonferenz 1948 bekannt, daß “der Preis für die Vernichtung des Nationalsozialismus und des Faschismus tatsächlich 7 Millionen Juden war, die durch den grausamen Antisemitismus ihr Leben verloren haben.

In der Presse und sonstwo werden oft auch 8 oder sogar 9 Millionen betrauert. Auch Poliakov und Wulf verweisen auf die “absolute Möglichkeit von 8 Millionen” jüdischen Mordopfern, allerdings 1933 – 1939 eingerechnet in jene von 1939 – 1945. 24)S.238)  Weder werden diese Zahlenangaben belegt, noch sind sie auch nur annähernd wahrheitsgemäß.

Die Geschichte von den 6 Millionen Juden wurde bei dem Nürnberger Militärtribunal durch die Aussage des Dr. Wilhelm Hoettl verfestigt, der behauptet hatte, Adolf Eichmann habe ihm dies mündlich eingestanden. Hoettl, zwar Gehilfe Eichmanns, war jedoch in Wirklichkeit Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes, also ein Spion. Hierbei ist allerdings beachtlich, daß er während des ganzen Krieges niemals einen Hinweis auf Judenmorde zu erbringen in der Lage war, obwohl seine Dienststellung unter Heydrich ihn dazu hätte befähigen müssen. Nach dem Kriege hat er verschiedene Bücher unter dem Pseudonym Walter Hagen  geschrieben.

Hoettl arbeitete gleichermaßen für den sowjetischen Spionagedienst, zusammen mit zwei jüdischen Auswanderern aus Wien: Ponger und Verber, die während der Voruntersuchungen zum Nürnberger Prozeß als amerikanische Offiziere tätig waren. Kurt Gerstein behauptete – besser gesagt, man unterstellte ihm posthum behauptet zu haben, denn niemand fand ihn nach “seinen Aussagen” mehr lebend vor – sich als Gegner in die SS eingeschlichen zu haben. Dem französischen Befrager Raymond Cartier gab er angeblich zu Protokoll, er wisse, daß nicht weniger als 40 Millionen Konzentrationslager-Insassen vergast worden seien. In seiner unterzeichneten „Denkschrift vom 26.April 1945“ verringerte er auf 25 Millionen (“nicht nur Juden, sondern vorzugsweise Polen und Tschechen” ). 26)

“Die Schwäche des … Dokuments liegt nicht nur in der Disparatheit des Inhalts wie der Form, sondern vor allem in der Tatsache, daß G. in dem Hauptstück auf Französisch offenbar nur unvollkommen auszudrücken vermag, was er sagen will. Erst recht ist die im Ärzteprozeß vorgelegte deutsche Übersetzung (Rückübersetzung?) voller Irrtümer. Aber auch eine korrektere Wiedergabe kann nicht alle Unklarheiten beseitigen.” 26)

Nun fand man einem ”glücklichen Umstand“  zufolge eine “deutsche Parallelfassung von Rottweil, 4. Mai 1945″. Sie besteht aus 24 und 10 weiteren nicht unterzeichneten Papieren in Maschinenschrift. Ihre Glaubwürdigkeit sei damit begründet, daß “sie sachlich im großen und ganzen identisch”  mit der unterzeichneten Fassung sei, zudem “klarer wie reicher an jenen Einzelheiten, die nur auf sehr persönlicher Kenntnis beruhen können“, auch “wirklichkeitsnäher durch die Wiedergabe eigentümlicher Sprechweisen”. Auch “fehlt insbesondere die im französischen Text eingefügte verallgemeinernde und sehr übertreibende Schätzung der Gesamtzahl an Opfern”. Dennoch: bis 1953 lag “der Öffentlichkeit und der geschichtlichen Forschung noch keine zureichende Ausgabe vor”.26)

Seither ist nichts mehr zur Aufklärung hinzugekommen. Gerstein behauptete, er habe während des Krieges der schwedischen Regierung über einen deutschen Baron Informationen über Judenmorde zugeleitet. Aber aus unerklärlichen Gründen wurde sein Bericht “zu den Akten gelegt und vergessen“. Ebenso gab er an, er habe im August 1942 den päpstlichen Nuntius in Berlin über das ganze “Vernichtungsprogramm”  unterrichtet, doch die zuständige Person hätte ihn des Hauses verwiesen. Gerstein hat sich in seinen niedergeschriebenen Erklärungen selbst als Zeugen dieser größten Massentötungen bezeichnet (“15.000 an einem einzigen Tage in Belzec”). Nach seinen “Schuldbekenntnissen” erhängte er sich angeblich im Prison Militaire de Paris  am 25.7.1945. Ein letztes Wort in eigener Sache hat er nicht sagen können.26)

Gersteins fantastische Übertreibungen in Verbindung mit der ihm zugedichteten Kronzeugenrolle haben nur dazu beigetragen, alle Behauptungen über Massenvernichtungen zu bezweifeln. Dennoch:

Der evangelische Bischof von Berlin, Dibelius, hielt seine Erklärungen für “glaubwürdig26); die Bundesregierung tat alles in ihrer Macht Stehende – und tut es nach wie vor – , um die Bevölkerung, vornehmlich die Schuljugend, im Sinne solcher erzwungener Lügengeschichten geistig auszurichten.

Fehlende Beweise

Statt Dokumentennachweise vermitteln Poliakov und Wulf 24) lediglich die nach dem Krieg herausgepreßten Erklärungen von Leuten wie Rudolf Höss, Wilhelm Hoettl, Kurt Gerstein, Otto Ohlendorf, Hermann Friedrich Gräbe, Dieter Wisliceny und sonstige obskure “Zeugen”  einschließlich “Erzählungen von Kindern”, aber auch die mit amtlichem Segen der Siegermächte seit 1945 vorgelegten, angeblichen “Dokumente” wie jene über Himmler, “Einsatzgruppenberichte” und andere als “Beweise” für eine zentrale Vernichtungsplanung der Reichsführung. Gleichermaßen erklären sie kritiklos den Inhalt aller Verlautbarungen irgendwelcher Sieger-Institionen, wie z. B. auch der “Polnischen Kommission zur Untersuchung der deutschen Kriegsverbrechen” (damals kommunistisch) zu historischen Faktenbeweisen.24)

Selbst Reitlinger pflichtet dem britischen Verteidiger R. T. Paget bei, daß “die Untersuchungen der polnischen Kommissionen nach dem Krieg wenig Beweiskraft besitzen.” 27)S.37

Poliakov, Reitlinger, auch Fraenkel und Manvell verweisen auf “mündlich” erteilte Befehle und mutmaßen einen Vernichtungsplan, der 1941 nach Beginn des Angriffs auf die Sowjetunion entstanden oder herausgegeben worden sei. Hierbei sei als Stufe 1 die Ermordung der sowjetischen Juden vorgesehen gewesen. Als weitere Stufen eines solchen Planes seien die seit Okt./Nov. 1941 bzw. März 1942 in Szene gesetzten Deportationen der europäischen Juden nach Osten anzusehen, wobei unterstellt wird, daß die Deportierten unverzüglich ohne Spuren zu hinterlassen “in den Gaskammern von Auschwitz” und an anderen Orten verschwunden seien.

Auch dafür werden keine Beweise erbracht, daß Himmler dem Lagerkommandanten Rudolf Höss einen solchen Befehl mündlich weitergegeben habe.28) William Shirer schweigt sich in seinem Buch Aufstieg und Fall des Dritten Reiches  über Dokumentenbeweise aus und vermerkt lediglich, daß ein diesbezüglicher Befehl Hitlers niemals zu Papier gebracht worden sei. Nicht einmal eine Abschrift sei entdeckt worden.29) Dafür erwähnt auch er das “Memorandum Görings an Heydrich vom 31. Juli 1941″:

” … beauftrage ich Sie hiermit, alle erforderlichen Vorbereitungen … für eine Gesamtlösung der Judenfrage im deutschen Einflußgebiet in Europa zu treffen … Ich beauftrage Sie weiter, mir in Bälde einen Gesamtentwurf über die …. Vorausmaßnahmen zur Durchführung der angestrebten Endlösung der Judenfrage vorzulegen.”29)

Der Text dieses angeblichen Auftrages ist reichlich verworren und undeutsch. Begriffe wie “Gesamtlösung”, “Gesamtentwurf“, “Endlösung”, “erforderliche Vorbereitungen“, “Vorausmaßnahmen zur Durchführung” (wie kann man eine “Vorausmaßnahme zur Durchführung vorlegen?) prasseln da in 2 Sätzen auf Heydrich hernieder, ohne daß erklärt wird, was darunter verstanden werden soll. Was Heydrich vorbereiten sollte, machte das Memorandum weder klar, noch konnte es ihm seine eigene Auslegung freistellen. Hieraus ergibt sich, daß dieses “Memorandum” von Nachkriegsfälschern durch und durch “bearbeitet” worden sein dürfte.Das kann kein authentisches Dokument sein! Realistisch wäre, daß Heydrich für eine reichseinheitliche Behandlung der Juden in bezug auf Arbeitseinsatz, Verpflegungs- und sonstige Versorgungsrationen, Vermögens- und Steuerfragen die “organisatorischen, finanziellen und materiellen” Voraussetzungen schaffen sollte (Deportationen standen zu jenem Zeitpunkt noch nicht zur Debatte). Doch selbst in dem fragwürdigen “Memorandum” war nichts von beabsichtigter Ermordung von Menschen angedeutet. Dennoch wird der Inhalt des “Memorandums” von unseren neuzeitlichen Historikern so ausgelegt, als habe Göring damit die Vernichtungsplanung eingeleitet. Typisch für die tendenziöse Geschichtsschreibung der Genannten in eigener Sache  ist auch die Abhandlung der “Aktion Reinhard”:

“Es bestand unter diesem Titel »Aktion Reinhard« ein bis in die diffizilsten Einzelheiten ausgearbeiteter Plan, der allerdings erst durchgeführt wurde, als Heydrich – inzwischen »Reichsprotektor für Böhmen und Mähren« geworden – in Lidize unter den Kugeln von tschechischen Patrioten  (heute sind es Terroristen) fiel. Als in der Folge die Frage auftauchte, was mit dem Raubgut der ermordeten Juden geschehen sollte, wurden die dafür ausgearbeiteten Richtlinien zur Erinnerung an Heydrich als »Aktion Reinhard« designiert.

Grundsächlich waren die Früchte dieser Aktion dem Nazistaat zugedacht, doch sollten auch die unmittelbar daran Beteiligten einen Nutzen davontragen. Man billigte ihnen ein gewisses Vorkaufsrecht zu; ein Privileg, von dem besonders die deutschen Dienststellen in Polen weitherzig Gebrauch machten.”24)S.9

Abgesehen von einigen Sachfehlern Heydrich betreffend (er war weder durch Kugeln, noch in Lidize gefallen), lassen sie den Leser über diesen “Plan, der bis in die diffizilsten Einzelheiten ausgearbeitet“ gewesen sein soll, im nächsten Abschnitt allerdings nur “Richtlinien” enthalten habe, völlig im unklaren. Diesen “Plan” gibt es einfach nicht, sondern es gibt lediglich unter dem Rubrum 6024-PS in den Nürnberger Protokollen subsumierte Papiere, in denen formlos “abgelieferte Werte” notiert sind. Auch andere unzusammenhängende Papiere werden dieser “Aktion Reinhard” zugerechnet, ohne daß bisher Zusammenhänge mit Juden belegt, Befehlswege und organisatorische Strukturen bekannt gemacht oder gar nachgewiesen sind.

Die Wannsee-Konferenz

Einzelheiten über die Vernichtung der Juden sollen angeblich auf der Wannsee-Konferenz in Berlin am 20. Januar 1942 unter Leitung von Heydrich erörtert worden sein.30) Beamte aller deutschen Ministerien waren anwesend, Müller und Eichmann vertraten das Geheime Staatspolizeiamt. Das unter mysteriösen Umständen 1947 plötzlich aufgetauchte und im Nürnberger Wilhelmstraßenprozeß als “Dokument NG-2586 G” eingeführte “Sitzungs-Protokoll” wurde seitdem als “Beweis” für einen Vernichtungsplan angesehen. Selbst die dort genannten “11 Millionen europäischen Juden”, die die NS-Führung ihrer Planung zugrundegelegt habe, veranlaßte die genannten Publizisten nicht zur kritischen Analyse dieses Papiers. Fraenkel und Manvell schreiben freilich, auf der Wannsee-Konferenz

“… sei direkter Bezug auf das Töten vermieden worden, Heydrich habe der Bezeichnung »Arbeitseinsatz im Osten« den Vorzug gegeben.“ 28)S.123-124,

doch verweisen sie in seltsamer Dialektik an anderer Stelle auf offenkundige Tötungsabsicht:

”… bei der mit den üblichen zynischen Umschreibungen über die möglichen Phasen der Endlösung beraten wurde. Die verschiedenen Vorschläge, von Tod durch Überarbeitung, über Deportationen nach dem Osten und Sterilisierung bis zur Vergasung von 11 Millionen Juden und Menschen jüdischer Abstammung, die nach Heydrichs Schätzung in Europa inner- und außerhalb der Gebiete unter der Nazi-Herrschaft lebten, wurden behandelt. Einzig die Juden, die in der Industrie arbeiteten, sollten vorläufig verschont bleiben.” 28) S.251)

Weshalb wir nicht Arbeitseinsatz im Osten  als tatsächlichen Arbeitseinsatz annehmen sollten, wird nicht erklärt.

Vermutungen

Das Fehlen dokumentarischer Beweise verleitete die Autoren dazu, vorhandenen Papieren einen neuen Sinn zu geben, “Tarnsprache” zu unterstellen. “Umsiedlung, Aussiedlung, Evakuierung, Abbeförderung, Abgang, Sonderbehandlung” seien Tarnausdrücke für „Vernichtung“. Worte werden nicht als das genommen, was sie ausdrücken. — Gleichermaßen wird mit Himmler-Befehlen verfahren. Auch Reitlinger folgert aus “nichtssagenden”  Worten des Wannsee-Konferenz-Protokolls romanhaft, es läge auf der Hand, “daß ein langsamer Mord einer ganzen Rasse beabsichtigt war”.27)S.108

Der britische Historiker David Irving erwähnte 1988 im Torontoer Zündel-Verfahren und wiederholte dies auch analog in der Einführung zu seinem Buch Hitler’s War  (New York 1990), die Israelis seien im Besitz der Tagebücher von Heinrich Himmler — weigerten sich jedoch, irgend etwas von ihrem Inhalt an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Daraus sei zu folgern, daß diese Aufzeichnungen keinerlei Bestätigungen für den Holocaust enthalten. Alles, was nach Überprüfung der dokumentarischen Gesamtlage bleibt, sind Vermutungen. Unter den Tausenden von erbeuteten Papieren der SS, Gestapo, des Reichssicherheitshauptamtes, den Akten aus Himmlers Hauptquartier und Hitlers Anweisungen – und die Deutschen bearbeiteten ihre Akten sorgfältig – gab es weder einen Befehl zur Vernichtung der Juden noch einen Hinweis darauf. Das Institut für Zeitgeschichte hat zwischenzeitlich diesen Sachverhalt zugegeben.31)

Auch wird man zu berücksichtigen haben:

“Den ganzen Krieg hindurch blieb die Anzahl der wirklich deutschen Polizeiformationen, über die Himmler verfügte, bemerkenswert klein im Vergleich zu den riesigen Unternehmungen in den weiten Gebieten Osteuropas.”32)

Dazu kam noch, “daß Himmler trotz seiner außergewöhnlichen Stellung von seinen höheren SS- und Polizeiführern … nicht gut bedient wurde.”32)

Versuche, “verschleierte Andeutungen” oder sogar “offene Worte” in “geheimen Ansprachen” über Völkermord, wie sie vornehmlich Himmler in seinen “Posener Reden” 1943 nachgesagt werden, sind als Fälschungen einzustufen. Ganz und gar unrealistisch ist, daß Himmler in seinen Reden vor zahlreichen hohen Würdenträgern von Staat, Partei, Wehrmacht und Waffen-SS die “höchst geheime Judenvernichtung” in Einzelheiten dargelegt und diese sogar noch auf Schallplatten festgehalten haben soll, obwohl es damals in Deutschland aller Orts üblich war, auf Tonbänder aufzunehmen.

Die Nürnberger Prozesse

Die Nürnberger Militärtribunal-Prozesse erwiesen sich als schändlichste Rechtskomödie der Geschichte. Der britische Feldmarschall Montgomery schlußfolgerte, die Sieger haben einen verlorenen Krieg zum Verbrechen gemacht:

“Zur Partei der Sieger zu gehören ist anscheinend gleichbedeutend mit voller Absolution für alle im Krieg begangenen Verbrechen. Zur Seite der Verlierer zu gehören verschlimmert derartige Vergehen anscheinend so sehr, daß sie exemplarische Bestrafung heischen. Die Sieger finden, daß sie es sich nur selbst zutrauen können, die durch diese zweifache Schuld geforderte unerbittliche Gerechtigkeit walten zu lassen.”33)

Von Anbeginn an wurde der Prozeß für die Durchsetzung imperialistischen Machtstrebens mit Methoden – zur “Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln“34) – amtlicher Lügen und Fälschungen geführt. In seiner Anklagerede vom 20. November 1945 erklärte Mr. Sidney Alderman, in dem von Deutschland besetzten Europa hätten 9,6 Millionen Juden gelebt. Bei dieser Zahl wurden:

1.) alle jüdischen Auswanderer von 1933 bis 1945 und

2.) alle Juden Rußlands, einschließlich der 2 Millionen oder mehr, die niemals im deutschen Einflußgebiet waren, mitgezählt. Auf 6 Millionen Opfer stützte sich die Anklage in Nürnberg 1945/46. Diese erlangten schließlich dank der siegeramtlich verfügten “rechtskräftigen Entscheidungen” trotz der von der Presse vielerorts herumgereichten “10 Millionen” internationale “Offenkundigkeit” und damit “Tatsachencharakter”, für den es keiner Beweise mehr bedarf.

Die Mißachtung jeglicher normal üblichen Rechtsgrundsätze war in dem “Londoner Statut”, das die Siegermächte zur Rechtsgrundlage für die Prozeßführung erklärt haben, in vielfaltigen Artikeln definiert worden. Die Sieger handelten als Ankläger, Richter und Henker in eigener Sache. Unter den Richtern befanden sich die Sowjets. Zu deren unzählbaren Verbrechen – mehr als 40 Millionen politische Mordopfer – gehörte auch die Ermordung von 15.000 polnischen Offizieren und – wie sich später herausstellen sollte – weiteren 11.000 polnischen Zivilisten im Wald von Katyn, nahe Smolensk, und anderen unentdeckt gebliebenen Orten.

Im April 1943 haben die Deutschen dort 4.500 gefesselte Offiziersleichen im Beisein internationaler Beobachter exhumieren lassen. Ungeachtet des 1945 längst erwiesenen Sachverhaltes versuchte der sowjetische Ankläger, dieses Gemetzel in die Verantwortung der deutschen Angeklagten zu verweisen. Die anderen Richter schwiegen hierzu, widersprachen aber nicht, so daß “die Öffentlichkeit” weiterhin die Deutschen als „die Schuldigen” anprangerte.

Als Richter traten auch die Engländer auf. Großbritannien hatte nicht nur Polen zum Krieg aufgestachelt und Deutschland den Krieg erklärt, sondern auch den bestialischen zivilen Bombenkrieg begonnen und bis zu den Phosphor-Feuerstürmen von Hamburg und Dresden ausgeweitet.

Auch die Franzosen als Richter gehörten zu den Kriegserklärern. Dann saßen dort die Richter aus den USA, dessen Präsident schon seit 1933 auf die Vernichtung Deutschlands hingearbeitet, die Kriegsausweitung und Brutalisierung betrieben sowie die Vertreibung von Millionen Deutschen aus ihrer Heimat maßgeblich unterstützt und so erst ermöglicht hatte.

In Nürnberg wurden Rechtsgrundsätze nachträglich verfügt und Urteile danach ausgerichtet. Männer wurden für “Verbrechen” verurteilt, die ihnen ohne Beweise unterstellt oder aus den ursächlichen Kampfzusammenhängen herausgerissen wurden. Vom Sieger unerwünschte Sachverhalte wurden ebenso mißachtet, wie überhaupt jegliche Verbrechen der Alliierten — auch dann, wenn sie deutschen Reaktionen vorausgingen. Die Tribunalrichter waren an keinerlei Beweisregeln gebunden. Von der Anklage eingereichte Dokumente durften auf ihre Echtheit nicht überprüft werden. Sie galten als “international allgemein bekannte Tatsachen”. Artikel 21 des Londoner Statuts stellte sie unter besonderen Schutz.35) Angehörige der Siegermächte konnten ungeprüft “glaubwürdige” Bekundungen von sich geben. Ihre “schriftlichen Erklärungen” galten als “Beweise” und wurden nicht hinterfragt.

Obwohl 240 Zeugen im Verlaufe der Prozesse aufgerufen wurden, wurden nicht weniger als 300.000 “schriftliche Erklärungen” durch den Gerichtshof zur Unterstützung der Anklage angenommen. Den Verteidigern wurde in vielen Fällen ein Kreuzverhör mit den Zeugen der Anklage verweigert. Unter diesen Umständen konnte jede rachsüchtige Behauptung aufgestellt werden.

Der Präsident eines der US-Gerichte, Wenersturm, war von dem Verfahren so angewidert, daß er sein Amt niederlegte und nach Amerika zurückflog. Er hinterließ der Chicago Tribune eine Erklärung, die seine Beanstandungen gegenüber diesem Prozeß darlegte.36)  Die Punkte 3 – 8 sind wie folgt:

(3.) Die Ankläger, anstatt zu versuchen, ein neues richtungsweisendes Recht zu formulieren, sind nur auf ihren persönlichen Vorteil bedacht und von Rachegefühlen geleitet.

(4.) Die Anklage tut ihr Äußerstes, um es der Verteidigung unmöglich zu machen, ihren Fall vorzubereiten und Beweise herbeizuschaffen.

(5.) Die Anklage, angeführt durch General Taylor, tat alles in ihrer Macht Stehende, um einen Beschluß des Gerichts zu verhindern, die Regierung in Washington zu veranlassen, weitere, im Besitz der amerikanischen Regierung befindliche Dokumente zur Verfügung zu stellen.

(6.) 90 % des Personals des Nürnberger Gerichtshofes bestanden aus politisch oder rassisch voreingenommenen Leuten.

(7.) Die Anklage wußte genau, weshalb sie alle Verwaltungsposten des Militärgerichtes mit “Amerikanern” besetzte, deren Einwanderungsbescheinigungen sehr neu waren und die eine feindliche Atmosphäre gegen die Angeklagten schufen.

(8.) Das Ziel der Nürnberger Prozesse war, den Deutschen die Verbrechen ihrer Führer zu zeigen . …

“Hätte ich 7 Monate früher gewußt, was in Nürnberg passierte, wäre ich niemals dorthin gegangen.”

Nach Earl Carrol, einem Rechtsanwalt aus den USA, waren 60 % des Büropersonals des amerikanischen Anklägers Juden, die Deutschland 1935 verlassen hatten. Nicht einmal 10 % des US-Personals des Nürnberger Gerichts waren Amerikaner von Geburt. Der Bürochef des Anklägers, der im Hintergrund von General Taylor agierte, war Robert M. Kempner, ein jüdischer Emigrant und ehemaliger Beamter aus Preußen. Sein Helfershelfer war Morris Amchan. Mark Lautern, der die Prozesse beobachtete, schreibt in seinem Buch:

“Sie sind alle gekommen: die Salomons, die Schlossbergers und die Rabinowitsches – Personal des Anklägers …”36)

Es liegt klar auf der Hand, daß der fundamentale Rechtsgrundsatz: niemand darf als Richter in seiner eigenen Sache tätig werden, völlig mißachtet wurde. Doch noch schlimmer: die Mehrheit der Zeugen setzte sich ebenfalls aus Juden zusammen. Professor Maurice Bardeche – Beobachter der Prozesse – schrieb: Die einzige Sorge dieser Zeugen bestand darin, einen objektiven Eindruck vermitteln zu können und ihren Haß nicht zu offen zu zeigen.“37)

Ähnlich verfuhren die Israelis bei dem Prozeß gegen Adolf Eichmann, der den Grundlinien des Londoner Statuts angepaßt war, zumal sie bekanntgaben, daß Eichmanns Verteidiger jederzeit abberufen werden könne, “wenn eine nicht zumutbare Situation entstehe”, sprich: wenn es seinem Verteidiger gelingen würde, seine Unschuld zu beweisen. So verzichtete dieser sogar auf Kreuzverhöre der Anklage-Zeugen. Der Angeklagte konnte keine Entlastungsdokumente herbeischaffen. Zeugen der Verteidigung haben es vorgezogen, fernzubleiben.38)

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1) Aus der amerikanischen Zeitschrift The American Hebrew vom 31.10.1919 2) Unity in dispersion — a history ofthe worldjewish congress, New York 1948, S. 16, 26, 136, 140, 377 + Israel Gutman (Hrsg.), Enzyklopädie des Holocaust – Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, Berlin 1993, Bd. III, S.1613 3) Gerald Reitlinger, Die Endlösung, Berlin 1953, S. 557-558 4) Gerald Reitlinger, Die SS – Tragödie einer deutschen Epoche, Wien – München – Basel 1956, S. 253-254 + 560-561 5) Rolf Vogel, Ein Stempel hat gefehlt, München-Zürich 1977, S. 62 + 273 6) Uwe Dietrich Adam, Judenpolitik im Dritten Reich, Düsseldorf 1972 , S.255 7) Spiegel-Spezial, Juden und Deutsche, 2/1992, S.111 8) Vgl. HT Nr. 61, S. 29 ff. 9) Jewish Chronicle, 8. Sept. 1939 10) Wolfgang Benz, Die Juden in Deutschland 1933-1945 – Leben unter nationalsozialistischer Herrschaft, München 1993, S.441 11) Christian Zentner, Das Große Lexikon des Dritten Reiches, München 1985, S.291 12) Alexander Weisberg, Die Geschichte von Joel Brand, Köln 1956 13) Helmut Genschel, Die Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft im Dritten Reich, Göttingen- Berlin-Frankfurt/M-Zürich 1966, S. 262-263 14) „Gutachten“, Institut für Zeitgeschichte, München 1956, S.80 15) G. Reitlinger, Die Endlösung, aaO S. 36, 55, 57, 58, 571 16) Walter N . Sanning, Die Auflösung des osteuropäischen Judentums, Tübingen 1983, S. 35-39, 126 17) Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, München 1977, S.130, Fußnote55 18) Salomon Schwarz, The Jews in the Soviet Union, Syracuse UniversityPress, USA 1951, gefördert vom American Jewish Committee, S. 234+54 19) Lione Kochan, The Jews in Soviet Russia since 1917, London-New York-Toronto 1970, published for the Institute of Jewish Affairs, Oxford University Press, S.31 20) Michael R. Marrus, The Nazi Holocaust – Historical Articleson the Destruction of European Jews, London 1989, Vol. 8/3, S.1011 21) Nahum Goldmann, Das jüdische Paradox, Köln-Frankfurt/M 1978, S.231 22) Philipp Friedmann, Their Brother’s Keeper, New York 1957, S.13 23) Deutsche Wochenzeitung, 23.11.1973 24) Leon Poliakov + Josef Wulf, Das Dritte Reich und die Juden – Dokumente und Aufsätze, Berlin 1955, S. 1, 4, 9, 236, 238 + Leon Poliakov, Harvest of Hate – The Nazi Program for the Destruction of the Jews of Europe, New York 1979, S.196 25) Gerald Reitlinger, Die Endlösung , aaO S. 571, 573, 558 – Die auf S.573 von Reittinger verwendete Überschrift Schätzungen über den zahlenmäßigen Umfang der Ausrottungen ist irreführend. Berücksichtigt man seine Ausführungen auf S. 557 ff, so erweist sich, daß unter seiner Überschrift Ausrottungen die geschätzten Vermißten zu verstehen sind, die von ihm als „Verschwundene” bezeichnet werden. 26) Hans Rothfels, Augenzeugenbericht zu den Massenvergasungen, in Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, April 1953, S. 177 ff. + 185 27) Gerald Reitlinger, Die Endlösung, aaO S. 37, 108 + 90 ff. 28) Heinrich Fraenkel + Roger Manvell, Heinrich Himmler, London 1965, S. 115-118, 123-124, 251 29) William Shirer, Aufstieg und Fall des Dritten Reiches, Köln-Berlin 1961, S. 882+881 30) L. Poliakov + J. Wulf, Das Dritte Reich und die Juden, aaO. S. 120ff. + G. Reitlinger, Die Endlösung, aaO. S. 105 ff. 31) Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, München 1981, S.97 32) G. Reitlinger, Die SS-Tragödie einer deutschen Epoche, München-Wien-Basel 1956, S. 129, 218, 135 33) F.J.P. Veale, Der Barbarei entgegen , Hamburg 1954, S. 197, 199, 219 34) So der US-Hauptankläger Robert H. Jackson. – IMT, Bd. XIX, S.440 35) IMT, Bd.I, S.10-18 – IMT – Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof Nürnberg vom 14.November 1945 bis 1.Oktober 1946, Nürnberg 1947 36) Mark Lautern, Das letzte Wort über Nürnberg, S. 56, 68 37) Maurice Bardeche, Nürnberg oder das gelobte Land, Paris 1948, S.149 38) Dr. Robert Servatius, Adolf Eichmann – Verteidigung Plädoyer, Bad Kreuznach 1961, S.64

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TextQuelle: http://morbusignorantia.wordpress.com/2014/05/08/kriegs-verbrechens-oder-propagandaopfer-1teil/