Wir wollen nicht lügen und wollen nicht schwindeln. Ich habe deshalb es abgelehnt jemals vor dieses Volk hinzutreten und billige Versprechungen zu geben.
14 Jahre lang haben die Parteien des Verfalls, des Novembers, der Revolution das deutsche Volk geführt und misshandelt, 14 Jahre lang zerstört, zersetzt und aufgelöst. Es ist nicht vermessen, wenn ich heute vor die Nation hintrete und sie beschwöre: Deutsches Volk, gib uns vier Jahre Zeit, dann richte und urteile über uns!
Deutsches Volk, gib uns vier Jahre, und ich schwöre dir: So, wie wir und so wie ich in dieses Amt eintrat, so will ich dann gehen. Ich tat es nicht um Gehalt und nicht um Lohn, ich tat es um deiner selbst wegen.“
Adolf Hitler, 10. Februar 1933

Siehe auch:
Hitlers Deutschland von 1933 bis 1939
BRDeutschland 2014 — 69 Jahre danach… 

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Von Egon W. Kreutzer

Truth-Lies.gifSelten zuvor – seit dem Bestehen der Bundesrepublik – konnte man sich so preiswert mit erstklassigen Lügen versorgen wie in diesen Tagen.
Sie werden einem nachgeschmissen wie Sauerbier – und mit der GEZ-Gebühr ist schon alles abgegolten.

Dabei handelt es sich keineswegs um plumpe, schnell zu durchschauende Lügen, nein, echte Qualitätslügen mit ausgeklügelten Folge- und Rechtfertigungslügen, ja sogar sich total widersprechende Lügen, bei denen vollkommen offen bleibt, ob nun eine davon vielleicht doch die Wahrheit ist, ob die Wahrheit irgendwo in der Mitte oder doch ganz woanders und weit außerhalb liegt.

Es könnte ein spannendes Spiel sein, sich mit diesen Lügen zu beschäftigen, sie Stück für Stück abzuklopfen und sie am Ende dann, mit bestechender Logik zu widerlegen. Man könnte sich als erfolgreicher Kriminalkommissar fühlen, der nach langer und hartnäckiger Ermittlungsarbeit den Täter überführt …

Doch das geht eben nur, wenn die Zahl der Lügen überschaubar bleibt, wenn man die Zeit für die notwendigen Recherchen hat, um aus den Fakten die Wahrheit herauszufiltern.

In einer Zeit, in der die Lügen jedoch so wohlfeil sind wie heute, wo man die Lüge vom Vormittag längst vergessen hat, wenn die Mittagslügen aufgetischt werden und man davon schon nur die Hälfte überhaupt behalten kann, bevor sie am Abend von einer wahren Sturzflut neuer unterhaltsamer Lügen in den Orkus gespült werden, geht das intellektuelle Vergnügen am Gekonnt-belogen-Werden vollständig verloren.

Zumal es so gut wie keine nachprüfbaren Fakten gibt, auf die man sich stützen könnte. Was an Zahlen, Fakten, Daten auf den Tisch gelegt wird, geht ja mit der Entwicklung der Lügenflut im Gleichschritt – und wer kann schon mal eben nach Kiew, Donetzk oder Wladiwostok reisen und dort die Lage erfassen? Wer kann sich schon in den Planungsstab des Pentagons einschleichen, wer schafft es, bei den G7-Gesprächen einen Platz am Tisch zu erobern? Wer ist bei den Redaktionskonferenzen von ZDF und BILD, ARD und Focus dabei? Wer kann die Satellitenaufnahmen überprüfen, die als Beweise vorgelegt werden? Wer kann ermessen, ob hinter der Truppenmassierung der NATO an der russischen Westgrenze friedlichere Absichten stecken als hinter den Manövern Russlands an der Ostgrenze der Ukraine? Wer hat gesehen, wer auf dem Maidan wen hinterrücks erschossen hat? Wer kann überprüfen, welche der Unabhängigkeitskämpfer in der Ost-Ukraine von Moskau gesteuert werden und welche der Unabhängigkeitskämpfer auf dem Maidan vom Westen?

Wer mag aufgrund gesicherter Beweise davon ausgehen, dass Putin den dritten Weltkrieg will? Woher weiß Jazenuk das, und warum glaubt er, dass der Einmarsch seiner Truppen in der Ost-Ukraine genau dies verhindern könnte?

Mein Gott, war das noch einfach, als die Zwillingstürme einstürzten und WTC7 aus lauter Sympathie gleich noch mit. Das war eine grandiose Lüge, doch so übermächtig laut und oft sie auch erzählt wurde, sie hatte den Nachteil, nur eine einzige Lüge zu sein, ein Solitär unter den Lügen sozusagen, der Kohinor unter den Lügen – und das machte sie zur Seifenblase, die jeder zerplatzen lassen konnte, weil mit ihr schlicht gleich mehrere Grundregeln der Physik verletzt wurden.

Die heutigen Lügen gleichen mehr einem Schweizer Wurstsalat, ein großes Durcheinander, in kleine Stücke zerhackt, hier eine Scheibe Wurst, da ein alter Käse, scharfe Zwiebelringe, Essig für die Sauertöpfischen, Öl, das man ins Feuer ebenso gießen kann, wie auf die Wogen und dazu ordentlich Pfeffer, damit es brennt, und ordentlich Salz, damit der Bierdurst wächst – und einen Löffel blutroten Paprikas, damit das Gemenge Farbe bekommt.

Wenn dem japanischen Touristen im Andechser Klosterbiergarten dann dazu erklärt wird, es handle sich dabei um ein vegetarisches Gericht, alle Zutaten seien aus Tofu-Rohmasse hergestellt und mit natürlichen und naturidentischen Aromen, sowie mit pflanzlichen Farbstoffen in diese Gestalt gebracht worden, so würde der das vermutlich auch glauben, bis er beim Gang zur Toilette zufällig einen Blick durch die offene Küchentür wirft …

So sollten auch wir versuchen, einen Blick in die Küche zu werfen, wo der Lügensalat angerichtet wird – und dann den Weg der Wurst zurückverfolgen, bis zum Schweinemastbetrieb, den Weg des Käses bis zur Molkerei und zu den Kuhställen, und ebenso den des Essigs bis zur Öchsle Waage des Winzers.

Es reicht, wenn man dazu die politische Landkarte dieser Welt und ihre Veränderungen im Laufe der letzten 50 Jahre im Zeitraffer vor dem geistigen Auge ablaufen lässt. Das sieht dann aus, wie diese uralte Computerspiel Pac-Man – und ohne auch nur einen Augenblick nachdenken zu müssen, erkennt man überdeutlich, wer da Jäger ist, und wer Gejagter. Pac-Man frisst einen Punkt nach dem anderen, schnappt sich eine Kraftpille nach der anderen und erobert einen Level nach dem anderen, während er alles, was sich ihm in den Weg stellt, als „Gespenster“ verdammt und dank seiner Kraftpillen erledigt.

In meiner Erinnerung trugen die Kraftpillen dieses Zeichen: $$

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TextQuelle: http://www.egon-w-kreutzer.de/#Anker1077293

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