Von Dr. Rolf Kosieck

Die Soldaten der Deutschen Wehrmacht dürfen im heutigen Deutschland nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ungestraft als „Mörder in Uniform“ bezeichnet werden.  Die ab 1995 in vielen deutschen Städte gezeigte, von dem privaten Hamburger „Institut für Sozialforschung“ finanzierte Heer-Reemtsmasche Ausstellung „Vernichtungskrieg, Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“  konnte jahrelang die Wehrmachtangehörigen diffamieren, bis sie 1999 wegen vieler Fälschungen und zahlreicher bewußter Verdrehungen zurückgezogen und überarbeitet werden mußte.

Friessner GeneralIn welchem Geist dagegen die deutschen Offiziere im Zweiten Weltkrieg erzogen wurde, beweisen zum Beispiel die Regeln für Offiziers-Anwärter des Heeres, die im April 1940 vom Inspekteur des Erziehungs- und Bildungswesen des Heeres, dem damaligen Obersten und späteren Generalobersten Johannes Friessner (Foto), der mit dem Eichenlaub ausgezeichnet wurde, erlassen wurden.

Sie haben folgenden Wortlaut:
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„Offiziers-Anwärter des Heeres!

 Auf Euren Weg gebe ich Euch folgende Berufs- und Lebensregeln mit.  Sie behalten ewige Gültigkeit im Kriege und im Frieden:

1.   Immer Vorbild sein in allen Lebenslagen, besonders in Krisen.

2.  Sobald Euch eine Truppe anvertraut wird, prüft Eure Kenntnisse mit innerer Selbstbescheidung, bevor Ihr vor Euren Leuten sprecht, falls Ihr nicht Gefahr laufen wollt, gleich an Autorität zu verlieren.

3.   Bringt alle Eure erzieherischen Eingriffe in Einklang mit Eurer eigenen mehr oder weniger vorhandenen Autorität.

4.   Vermeidet einen zu scharfen Ton, er ist meist ein Zeichen von Unsicherheit.

5.   Bevor Ihr anfangt zu befehlen, seht Euch Eure Leute genau an und  versucht, den Menschen in ihnen zu erkennen.  Menschenkenntnis ist die Voraussetzung richtiger Menschenbehandlung.

6.   Befehle haben nur Sinn, wenn sie überzeugen.

7.   Jeder Erziehungs- und Ausbildungsarbeit muß, um ihr überzeugende Kraft zu verleihen, der Zweck vorangestellt werden und die Begründung folgen, warum es so sein muß.

8.   Haltet Kritiksucht von Euch fern.  Sie entspricht meist taktloser Überheblichkeit.  Ein Recht zu Kritik hat nur der, der den Beweis erbracht hat, daß er es besser kann.

9.   Hört auf erfahrene Menschen und Kameraden.  Aus Zuhören und Nachsinnen könnt Ihr nur Gewinn ziehen.

10.  Seid zurückhaltend in Eurem Urteil über Dinge, die Ihr nicht voll beherrscht; Ihr blamiert Euch sonst.  Auch mancher Eurer Untergebenen weiß in manchen Dingen mehr als Ihr.

11.  Bevor Ihr über einen Menschen urteilt, denkt immer daran, wie es einst in gleicher Lage um Euch selbst stand.

12.  Handelt stets mit Vernunft und Herz, wenn Euch kostbare Menschenleben überantwortet sind, besonders im Kriege.

13.  Bewahrt Euch stets den Mut zur reinen Wahrheit.

14.  Steht immer zu Eurem Wort und Eurem Handeln, auch wenn es irrtümlich war.

15.  Bewahrt stets den notwendigen Abstand von Vorgesetzten und Untergebenen.  Das schützt vor schwierigen Lagen.

16.  Seid jederzeit offen gegen Eure Vorgesetzten, aber dabei immer taktvoll, wie dem Jüngeren grundsätzlich zukommt.

17.  Lernt aus Tadeln und spielt nicht den Beleidigten, das läßt mangelnde Selbstdisziplin erkennten.

18.  Nützt die flüchtige Zeit der Jugend zur eigenen Selbsterziehung und Heranbildung.

19.  Haltet Euren Körper dauernd in Zucht und stählt ihn planmäßig bis ins Alter.  Selbstbeherrschung und Enthaltsamkeit sind männlich, Nachgiebigkeit und Sich-gehen-lassen verächtlich.

20.  Achtet immer auf eigene gute Haltung und tadellosen Anzug, auch wenn Ihr nicht im Dienst seid.  Die geringste Vernachlässigung wird Eurem Ansehen abträglich sein.

21.  Meidet übermäßigen Alkoholgenuß.  Er ist meist die Ursache von Entgleisungen.

22.  Macht keine Schulden, sie beeinträchtigen Euer freies Handeln und Eure Lebensfreude.

23.  Seht Euch vor in Eurem Umgang, Ihr werdet nach ihm beurteilt.

24.  Schärft Euren Verstand durch planmäßige Geistesarbeit auf den Gebieten der Allgemeinbildung und der Berufswissenschaften.  Zeit hierzu, und wenn sie nur kurz sein kann, muß immer gefunden werden.  Bildung ist geistige Disziplin.  Ein ungebildeter Offizier ist nicht vollwertig.

25.  Formt Eure Persönlichkeit im Studium großer Männer.

26.  Bewahrt Euch bis zum letzten Atemzug den Glauben an die großdeutsche Idee und an Gott; dieser Glaube verleiht Euch innere Stärke besonders in Krisen des Lebens und vor allem während des Krieges, wo menschliche Kraft oft überansprucht wird.

Eine so große Zeit wie die unsere ist nur zu meistern in unbändigem Glauben.

Friessner – General und Inspekteur des Erziehungs- und Bildungswesen des Heeres

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Gelesen bei: http://lupocattivoblog.com

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Zitate:

Konrad Adenauer im Oktober 1955 an den FDP-Abgeordneten General a. D. von Manteuffel, der sich, wie seine Fraktionskollegen, für die Angehörigen der SS-Verbände einsetzte:

“Ich weiß schon längst, dass die Soldaten der Waffen-SS anständige Leute waren. Aber solange wir nicht die Souveränität besitzen, geben die Sieger in dieser Frage allein den Ausschlag, so dass wir keine Handhabe besitzen, eine Rehabilitierung zu verlangen… Machen Sie einmal den Leuten deutlich, dass die Waffen-SS keine Juden erschossen hat, sondern als hervorragende Soldaten von den Sowjets gefürchtet war…”  gezeichnet: Dr. Konrad Adenauer, Bundeskanzler

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Franz Josef Strauß  in der Zeitschrift “Der Freiwillige – Kameradschaftsblatt der HIAG (SS-Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit)”, Osnabrück, April 1959:

“Wie ich persönlich über die Leistungen der an der Front eingesetzt gewesenen Verbände der Waffen-SS denke, wird Ihnen bekannt sein. Sie sind selbstverständlich in meine Hochachtung vor dem deutschen Soldaten des letzten Weltkrieges einbezogen.”

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