Deutscher Freiheitskampf

Von Heinz Schön

16.000 Opfer bei den Katastrophen „Gustloff“, „Steuben“, „Goya“ – Wracks offiziell noch nicht als Kriegsgräber anerkannt. 

Zwischen der Südspitze der Halbinsel Hela und der Stolpebank vor der pommerschen Küste rauscht eintönig die See. Viel zu wenig Menschen wissen, dass sich hier, in diesem Ostseeraum, in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges drei Schiffstragödien ereigneten, die in der Geschichte der Seefahrt ohne Beispiel sind.Fast 16.000 Menschen, meist Frauen, Kinder und Greise, fanden dabei den Tod. Sie starben auf den sinkenden Schiffen, ertranken oder erfroren in der eisigen See. Die letzten Überreste dieser, aus ihrer angestammten Heimat in Ostpreußen, Westpreußen, Danzig und Pommern vertriebenen Menschen haben hier, unschuldig und ungewollt, in 40 bis 70 Meter Tiefe ihr Grab gefunden, auf dem niemals Blumen liegen werden. Sind diese Opfer eines unseligen Krieges heute schon vergessen?

Kaum Jemand spricht noch von ihnen. Wer erinnert sich noch daran, dass vier Monate…

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