Die Killerbiene sagt...

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1984

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Wir denken in Worten. Wenn man Menschen die Worte nimmt, nimmt man ihnen die Fähigkeit zu denken.

In „1984“ gab es Bestrebungen, den Wortschatz der Menschen immer weiter zu verkleinern und ich wette, daß die heutige Jugend im Durchschnitt weniger Worte kennt, als die Jugend vor 100 Jahren.

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Es ist daher logisch, daß das Regime die Macht über Worte will. 

Warum wohl werden Zigeuner erst zur „mobilen ethnischen Minderheit“, dann zu „Rotationseuropäern“, dann zu „Sinti und Roma“ etc.?

Weil wir keine Lust haben, solche Wortungetüme auszusprechen oder zu denken. Aber Zigeuner zu sagen, ist vom Regime geächtet!

Also sagen die Leute gar nichts mehr. Und irgendwann denken sie auch nichts mehr.

Wenn man Menschen die Worte nimmt, um die Wahrheit zu beschreiben, können sie die Wahrheit nicht mehr beschreiben!

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Das Regime streicht aber nicht nur bestimmte Worte, sondern es gibt vor, welche Worte zu benutzen sind.

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