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Offener Brief – Teil 4

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Deinen nächsten Gedankensprung muß ich wörtlich (leicht verkürzt) wiedergeben, damit seine ganze Kühnheit deutlich wird:

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 Die Kenntnisse der heutigen Rechten stammen – mangels genügender Zeitzeugen – entweder aus zusammengebastelten Idealvorstellungen fernab jeglicher Realität oder aus Kenntnis der wahren Verhältnisse unter Ausblendung verbrecherischer und untermenschentypischer Elemente – und den kärglichen Rest mit verquasteten Parolen verbrämt… —  den Rest Deiner mißglückten Zynismen spare ich mir.

     Kardinalfehler: Du setzt Neonazis mit Nationalsozialisten gleich, und daran wird überdeutlich, daß Du NUR Systempropaganda absonderst! Der NS ist aber weder „rechts“ noch „links“ — und das ist das mindeste, was man wissen sollte, bevor man anderen ihre Kenntnisse abspricht!

Abgesehen davon, daß der historische Nationalsozialismus nicht „rechts“ ist, sich also eine Gleichsetzung von „rechts“ und „Neonazi“ verbietet, und eine politische Motivation bei diesen Taten sowieso nicht erkennbar ist, besitzen die meist jugendlichen Täter offenbar keine gefestigte weltanschauliche Gesinnung und frönen höchstens einem „Hollywood-Nazismus“, so daß, will man die Schuld für die Gewalttaten woanders, als bei den Tätern suchen, man dies bei denen tun müßte, die diese entstellte Sicht, mitunter in gewaltverherrlichenden Filmen, verbreiten. (→ Umerziehung)

Man müßte sich ja nur mal die systemeigenen Chaoten richtig anschauen: Hast Du jemals einen Nationalsozialisten mit Glatze, Springerstiefel und Bomberjacke gesehen? Ich kenne diese Aufmachung von den englischen Hooligans, und genau von diesen hat die vom MI6 gegründete NPD ihr Neonazi-Outfit auch übernommen. Damals wären die vermutlich alle im Lager gelandet, um ihre Einstellung zu überdenken; das heutige verbrecherische System BRAUCHT nützlichen Idioten!

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  Das mit dem Diktatürchen“ vs. Dämonkratie ist im Teil 2 hinlänglich ausgearbeitet und sollte für den Einstieg reichen.

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 Was ich über den „traurigen Alltag“ während der NS-Zeit  wüßte…? Über Verbrechen an der Tagesordnung und über die Funktion von Block- und Hauswarten…?

    Gegenfrage: Was weißt Du darüber – abgesehen von Erzählungen? Derartige Spitzel sind typisch für kommunistische Systeme und bekannt aus der DDR sowie vorher von der KPD, der keine Denunziationsmethode zu schmutzig war und die mordend und brandschatzend durchs Land zog: 

KPD1

KPD2(aus: Bewaffneter Aufstand)

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Auch nach der Besetzung Deutschlands spielte Denunziation eine unrühmliche Rolle z. B. bei den Nürnberger Schauprozessen und generell bei der sog. Entnazifizierung. Eine weitere Gefährdung ging aus von der „Jüdischen Brigade“, die die gesamte Bevölkerung zu vergiften trachtete und in Selbstjustiz jeden niederschossen, der für sie irgendwie nach „Nazi“ aussah. NACH dem Krieg! Und DAS erzählen sie heute stolz in der Massenverblödungskiste – und alle Deutschmichel triefen vor Mitgefühl… für das jüdische Mörderpack!

Und wie sieht die Entwicklung bis heute aus – im angeblich „freiesten Land, das es je auf deutschem Boden gab“, wie alle „Demokraten“ in der Sektion BRD behaupten? Ein paar typische Beispiele von vielen:

Anlass für Schulzes Blogeintrag ist die Diskussion um ein Treffen von CDU- und NPD-Abgeordneten in Anklam. In der Pause einer Stadtvertretersitzung saßen die Abgeordneten der CDU in einer Gaststätte. Mit dabei an ihrem Tisch: zwei Abgeordnete der NPD. Und dann störte plötzlich Anklams parteiloser Bürgermeister Michael Galander die schwarz-braune Kaffeepause. Er fotografierte die CDU- und NPD-Politiker und begründete die Dokumentation damit, dass er zeigen wolle, wer es wirklich ernst meine mit dem Kampf gegen Nazis, wie Galander dem Nordkurier erklärte… (aus: blog.zeit.de/stoerungsmelder/2012/12/20/eklat-in-anklam

Und was finden wir noch auf dieser braven Webseite? Einen

PoliticalCorrectnessStörungsmelder 
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Für die kleine Denunziation zwischendurch – ohne viel Formalitäten und zum sofortigen Gebrauch. Der einzig brauchbare Kommentar auf dieser Seite:

„Paranoide Volksverhetzer, sonst sehe ich hier auf diesem Sammelpunkt der Peinlichkeiten nichts. Fehlt nur noch der “petzen” Button! Alles was deutsch, patriotisch oder konservativ daherkommt wird verunglimpft wer an der Europäischen Plutokratie zweifelt wird beleidigt, wem Machenschaften und Durchstechereien auffallen, der wird zum Verschwörungstheoretiker ernannt.“

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Die neueste Posse des Polizeistaates BRD fand vor ein paar Tagen statt. Da wurde die polizeiliche Meute auf die Medizin-Professorin Ursula Gresser gehetzt, weil diese sich das Recht der freien Meinungsäußerung nahm. Der Grund für den Konflikt der unbescholtenen Medizinerin mit der Staatsgewalt ist atemberaubend: Sie hat sich auf Twitter kritisch zum Fall Gustl Mollath geäußert. (s. indexexpurgatorius.wordpress.com/2013/06/13/meinungsfreiheit-ade…)

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…„antifaschistisch“ aufgehetzte Münchner Schüler um sich geschart, mit dem sie die Objekte ihres Hasses verfolgten und auf der Donnersberger Brücke schließlich einkreisten. Zurück blieben zwei schwerverletzte Andersdenkende, die u.a. mit Prellungen und Nasenbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten. […]

…er könne ohne Gegenwehr in das Grab des verstorbenen Friedhelm Busse fotografieren und nebenbei noch Portraitaufnahmen aller Trauergäste machen. Mehrfach wurde er darauf hingewiesen, doch bitte die Trauer und die Totenruhe zu respektieren, was Bezler jedoch nicht respektierte. Akribisch fotografierte Bezler in Passau nicht nur Nationalisten, sondern auch Familienangehörige, die an diesem Tag alle die Trauer um Friedhelm Busse verband. (→ Bezler,_Tobias-Raphael)

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Erheblich aber war die Delinquenz der Hinweisgeber. In etlichen Fällen wurden sie nicht durch einen Verdacht zur Internet-Kooperation mit der Polizei motiviert, sondern durch Rachegefühle, persönliche Abneigung etc. Aber kein einziger von ihnen muss eine Verurteilung wegen falscher Verdächtigung (Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren) fürchten, denn die Anonymität ist ihnen garantiert. Und vermutlich hat kaum einer von ihnen ein schlechtes Gewissen, dass ein Unschuldiger auf Grund seiner Lügen oder seines Verfolgungswahns oft monatelang von der Staatsanwaltschaft behelligt wurde. (→ berliner-zeitung.de/archiv/die-polizei-ermuntert-zu-anonymen-internet-hinweisen)

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Übrigens: Im Nationalsozialismus wurde bei der Fülle von Denunziationsmöglichkeiten (ohne jedoch eine Denunziationspflicht zu statuieren!) – das Gesetz zur Bestrafung von falscher Verdächtigung verschärft!

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Also, welche Verbrechen waren wann an der Tagesordnung?
Und wovon hat wohl der ehrenwerte Lloyd George nach seinem Besuch bei Hitler in Berchtesgaden berichtet, als im “Daily Express” vom 17.09.1936 stand:

Gerade bin ich zurückgekommen von einem Besuch in Deutschland… Ich habe nun Deutschlands berühmten Führer gesehen, auch die großen Veränderungen, die er verursacht hat. Was immer einer denkt von seinen Methoden – und diese sind bestimmt nicht jene eines parlamentarischen Landes -, kann doch kein Zweifel darüber bestehen, dass er eine wunderbare Veränderung im Geist der Menschen, in ihrem Benehmen untereinander, in ihrer sozialen und ökonomischen Selbstdarstellung bewirkt hat… Es ist nicht das Deutschland des ersten Jahrzehnts nach dem Weltkrieg, das zerbrochen, niedergeschlagen, niedergedrückt, mit einem Gefühl von Unvermögen und Furchtsamkeit dahinlebte. Es ist jetzt voll von Hoffnung und Vertrauen und einem erneuten Gefühl von Bestimmung, sein eigenes Leben selbst zu lenken, ohne Einwirkung irgendwelcher Kräfte außerhalb seiner Grenzen. Das erste Mal in Deutschland nach dem Weltkrieg ist generell ein Sinn für Sicherheit unter den Menschen eingezogen. Es ist ein glückliches Deutschland. Ich habe es überall gesehen und kennengelernt.”

Oder was meinte der britische Chef-Propagandist Delmer in seinem Buch Die Deutschen und ich, als er schrieb:

„Man mag heute darüber sagen, was man will: Deutschland war im Jahre 1936 ein blühendes, glückliches Land. Auf seinem Antlitz lag das Strahlen einer verliebten Frau. Und die Deutschen waren verliebt – verliebt in Hitler… Und sie hatten allen Grund zur Dankbarkeit. Hitler hatte die Arbeitslosigkeit bezwungen und ihnen eine neue wirtschaftliche Blüte gebracht. Er hatte den Deutschen ein neues Bewusstsein ihrer nationalen Kraft und ihrer nationalen Aufgabe vermittelt.”http://freddyweb4.wordpress.com/entlarvende-historische-zitate/

Erst dieser Tage bin ich auf ein ganz und gar nicht irgendwie „räächts-verdächtiges“ Video gestoßen, das zumindest über die Friedensjahre überraschend objektiv berichtet. Hier ist der graue, traurige Alltag in diesem „verbrecherischen Regime“ ganz deutlich herausgearbeitet: Die „Braunen“ in Farbe – Friedensjahre 1933-1939 – Tja, offenbar traute man kaum noch auf die Straße…

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Prof. Ernst Nolte: „Zwar waren seit der Zeit des Kyros immer wieder Ratschläge und Empfehlungen zu verzeichnen, wie man die Besiegten physisch weiterleben lassen, aber geistig vernichten könne, doch einen so von innen her erfolgreichen Versuch dieser Art hatte es in der ganzen Weltgeschichte bis dahin nicht gegeben.“
(→
Umerziehung)

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Fortsetzung folgt…
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