Gleichberechtigung als Irrweg(Grafik: ©sueddeutsche.com)

Ei, was waren das noch für Zeiten, als Männer prügelnd über ihre Ehefrauen herziehen konnten… Den ganzen Tag Befehle brüllen und mit dem Stock hinter dem nichts­nutzigen Eheweib herzurennen, konnte mitunter ganz schön anstrengend sein. Als Ausgleich ging Mann Abends in die Kneipe und versoff das Haushaltsgeld, hurte ´rum und lebte wie Gott in Frankreich, während die Frau die Kinderschar hütete.

Männer sind Schweine… So oder so ähnlich ist das handelübliche Mannsbildnis. Es hat nur einen Haken: es ist falsch. Gleich­berechtigung war in der gesamten Mensch­heitsgeschichte nie ein Thema. Mann und Frau waren sich ihrer Unterschiede und den damit verbundenen Fähigkeiten bewusst. Man arrangierte sich. Nicht aus der Not heraus, sondern weil es einen Sinn ergab. Mann und Frau sind zwei Teile eines Ganzen, sie bilden eine Einheit. So wurde es von der Natur eingerichtet und so sollte es auch sein — bis die Gleichberechtigung erfunden wurde.

Seither sind Hundertschaften von Frauen damit beschäftigt, um noch mehr Gleich­berechtigung und noch mehr Gleichstellung zu kämpfen. Die breite Masse interessiert es kaum bis gar nicht. Das ist auch verständlich, denn diese Gleichmacherei ist wider die Natur. Um auch den letzten von der Notwendigkeit der Gleichberechtigung zu überzeugen, bedient man sich der Medien. Diese nehmen den zugeworfenen Ball gern auf und schüren fleißig den Zwist zwischen Männlein und Weiblein. Dabei scheint kein Thema zu absurd, um es nicht in den Geschlechterkampf mit einzubeziehen. Frauen-, Männer- und sogar Jugendzeitschriften geben “Expertenratschläge”, die die Welt nicht braucht — seit Jahren die selben. Beziehungsdramen stehen ganz oben auf der Hitliste und sollen suggerieren, wie dumm und ahnungslos wir doch alle sind. Unfähig eine Beziehung zu führen, denn Männer verstehen Frauen nicht und umgekehrt. Ohne die super Ratschläge und die Armee der Gleichstellungsbeauftragten wäre die Menscheit schon längst ausgestorben.

Warum es einen steten Zwist zwischen Mann und Frau gibt, ist einfach erklärt: Er wird geschürt. Hat man das erst einmal begriffen, ergeben sich die Dinge meist von selbst. Aber wem nutzt nun der ewige Streit — wem nutzt die Gleichberechtigung, die Gleichstellung? Um diese Frage zu beantworten, muss man sich in der Zeit zurück bewegen und schauen, wie es davor gewesen ist. Was ich jetzt scheibe, sind O-Töne von Frauen, nicht von diesem Typ Frauen, den wir heute kennen. Ich meine Frauen, die sich ihrer selbst bewusst waren. Diese Frauen sahen ihre Aufgabe weitestgehend darin, für Familie und Heim zu sorgen. Das hat mit dem billigen Klischee von heute rein gar nichts gemeinsam. Die Aussage: ”Warum soll ich Arbeiten gehen, dazu habe ich einen Mann!”, war weit verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert. Es war ja auch nicht so, das die Frauen damals den ganzen Tag vor der Flimmerkiste gesessen haben oder mit shopping beschäftigt waren. Die Arbeit der Frau innerhalb des Familiengeschehens entsprach an Reichhaltigkeit dem Tagwerk eines Mannes. Eigenartigerweise kam damals niemand auf die Idee, Frauen oder deren häusliche Tätigkeiten herabzuwürdigen. Ganz das Gegenteil war der Fall. In den meisten Haushalten unterlag sogar die Finanz­verwaltung den Frauen, und sie bestimmten, was angeschafft wurde. Es war auch nicht selten, das die Frauen am Zahltag ihre Männer von der Arbeit abholten, um die Lohntüte entgegenzunehmen, bevor ihre Männer damit in der nächsten Kneipe versackten. Der Mann hatte zwar die Hosen an, die Frau jedoch die Hosenträger.

Sicherlich waren auch Ausnahmen die Regel. Aber das sind genau die Beispiele, die heute plakativ für die Emanzipation der Frau und in diesem Zuge auch der Not­wendigkeit von Gleichberechtigung und Gleichstellung herangezogen werden. Die Herabwürdigung und Erniedrigung der Männer hat seit der Emanzipationsbewegung zu erheblichen Einbußen in der Beziehung zwischen den Geschlechtern geführt. Männer werden verweichlicht, Frauen abgehärtet. Das ist wider die Natur und moralisch verwerflich. Nur mit einem großen Repertoire an Lügen und Scheinwahrheiten ist es möglich, naturgegebene Voraussetzungen  in ihr Gegenteil zu verkehren.

Ein Blick auf die wirtschaftliche Seite der Medaille bestätigt uns, wie gesell­schafts­feind­lich diese künstlich herbeigeführte Emanzipation in Wahrheit ist. Die Zahl der Arbeitsplätze z. B. ist begrenzt. Sicherlich gibt es reine Frauen- und reine Männer­berufe, aber der Großteil an Tätigkeiten kann von beiden Geschlechtern bewältigt werden. Man stelle sich nun einfach vor, was passieren würde, gingen die meisten Frauen wieder ihrer natürlichen Aufgabe nach. So gesehen könnte die Arbeitslosigkeit von heute auf morgen verschwinden. Für den Staat wäre das mit großer Wahr­scheinlichkeit ein Ärgernis, würden doch Steuereinnahmen wegfallen — welch‘ Kata­strophe. Auf der anderen Seite wäre auch eine steigende Geburtenrate nicht nur denkbar, sondern sehr wahrscheinlich. Doch das Klischee mit der Frau hinter’m Herd zieht — und mal ehrlich, wer will sich denn schon als braune Mutti bezeichnen lassen, die dem Führer vier Kinder schenkt. lol

"Die Frauen haben ihre Gleichberechtigung erkämpft
und mit ihrer Würde als Frau bezahlt."
Gerd W. Heyse


Quelle (edit.): Gleichberechtigung als Irrweg | blickvonoben

 

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Ergänzung:

Siehe auch: Joseph Goebbels – Rede vom 18. März 1933

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