Die Todeself (auch Todesfußballspiel) ist der Name einer bis heute währenden Propagandalüge der Bolschewisten zu Ereignissen, die sich 1942 in Kiew  ereignet haben sollen. Ungeachtet der längst widerlegten Fassung der Ereignisse werden diese in antideutscher Form weiter von den BRD-Systemmedien präsentiert.
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Bolschewistische Propagandafassung der Todeself

Im Sommer 1942 fanden im Zenit-Stadion in Kiew mehrere Fußballspiele zwischen der Mannschaft des FC Start, bestehend aus gepeinigten ukrainischen Zwangsarbeitern und Fußballmannschaften der Deutschen Wehrmacht statt, die jeweils aus Soldaten einzelner Waffengattungen und Truppenteilen zusammengesetzt waren. Die Spieler des FC Start arbeiteten in einer Brotfabrik und waren ehemalige Spitzenspieler des ukrainischen Vereins Dynamo Kiew, einige vom Lokalrivalen Lokomotive Kiew; hinzu kam Nicolaj Trussewitsch, der Torhüter von Dynamo Moskau und vor dem Krieg sowjetischer Nationalspieler. Das erste Spiel, dessen genaues Datum unbekannt ist, wurde vom FC Start gegen eine Auswahl von Reichsbahnangehörigen gespielt; es endete 9:0 für den FC Start.

Von unbändigem Rachedurst gegen die „ukrainischen Untermenschen“ erfüllt wurde die Mannschaft der Reichsbahn mit Soldaten der Deutschen Wehr-macht verstärkt und trat erneut gegen den FC Start an; auch hier ist das Datum des Spiels unbekannt. Es fand aber unter größerer Aufmerksamkeit der Bevölkerung ebenfalls im Zenit-Stadion in Kiew statt. Erneut gewann der FC Start 6:0. Die deutschen Spieler wurden zum Gespött der Zivilbevölkerung in Kiew; ihre Niederlagen waren Stadtgespräch und sorgten für offenen Spott und Häme gegenüber den Deutschen Soldaten, was im Übrigen eine ungemein intelligente Haltung der ja täglich vom Gewalttod durch deutsche Barbaren bedrohten Bevölkerung darstellt. Um eine weitere Schmach zu vermeiden wurde eine Mannschaft der technisch begabten und verbündeten Ungarn, der MSG Wal, ausgewählt, um gegen den FC Start zu spielen. Auch der MSG Wal unterlag mit 1:5, wonach die Spieler des FC Start in Kiew als Helden gefeiert wurden.

Der nächste Versuch den FC Start fußballerisch zu stoppen blieb Angehörigen der Deutschen Luftwaffe überlassen und ist Basis für die Legende der Todeself. Obwohl die Deutschen mittlerweile die fußballerische Überlegenheit ihrer Gegner kannten und täglichem Hohn und Spott in Kiew ausgesetzt waren, wurden die Spiele gegen den FC Start weiterhin auf Plakaten beworben, um sich vor einer möglichst großen Zahl von “russischen Untermenschen” der Lächerlichkeit preiszugeben.

Das Spiel der Luftwaffenauswahl fand am 6. September 1942 im vollbesetzen Zenit-Stadion statt, wo Ukrainer und Angehörige der Wehrmacht sowie der Schutzstaffel frenetisch ihre Mannschaften anfeuerten. Es folgte ein erbittertes Duell, in welchem die deutschen Spieler überwiegend brutal zur Sache gingen (ohne vom deutschen Schiedsrichter daran gehindert worden zu sein), um sich der fußballerischen Überlegenheit des FC Start zu erwehren; dennoch gewann der FC Start erneut mit 3:2 Toren[1]. Die Mannschaft der Deutschen Luftwaffe mußte sich für die Niederlage beim Stadtkommandanten (Generalmajor Kurt Eberhardt, auch Mitglied der Schutzstaffel) rechtfertigen.

Daraufhin wurde die Mannschaft durch Mitglieder der deutschen Flugabwehrstaffel nochmals verstärkt und ein erneutes Revanche- und Rachespiel für den 9. September 1942 angesetzt. Obwohl die Spieler des FC Start 3 Tage vorher von ihren deutschen Peinigern brutal zusammengetreten worden waren, ohne ärztliche Versorgung blieben, generell unterernährt waren und nahezu täglich mit dem Gewalttod zu rechnen hatten konnte die Mannschaft am 9. August 1942 erneut vollzählig antreten.

Das Zenit-Stadion war überfüllt, wieder fieberten Wehrmachtsangehörige, SS und die ukrainischen Zuschauer Seite an Seite mit ihrer Mannschaft mit. Die Spieler des FC Start, die sonst immer mit roter Mannschaftbekleidung auftraten, spielten in diesem Spiel in blau-weißer Spielbekleidung, die ihnen von ukrainischen Näherinnen angefertigt worden waren.
Als sich die zuschauenden deutschen Soldaten durch die frenetischen Anfeuerungsrufe für den FC Start gedemütigt fühlten und eine spontane Massenerschießung vornehmen wollten ging die deutsche Flakelf glücklicherweise mit 1:0 in Führung. Das 2:0 fiel kurz vor der Pause. 

In der Halbzeitpause betrat ein nicht näher genannter SS-Offizier die Kabine des FC Start und stellte allen Spielern eine sofortige Erschießung oder wahlweise eine Verbringung in ein KL nach dem Spiel in Aussicht, wenn sie es wagen sollten den Rückstand noch aufzuholen.
Trotz dieser unverhohlenen Drohung dieses ohne Zweifel barbarischen SS-Offiziers und der abermals brutalen Spielweise der deutschen Flakelf, die vom Schiedsrichter, ebenfalls Mitglied der Schutzstaffel[2] , gedeckt wurde, bewiesen die vom Tode bedrohten Spieler des FC Start ihren Heldenmut und besiegten die deutsche Flakelf mit 5:3 Toren. Der Stürmer Korotkitsch tat sich durch besonderen Heldenmut hervor, indem er beinahe die gesamte deutsche Mannschaft alleine ausspielte, den Ball auf der deutschen Torlinie ablegte, um ihn dann nicht ins Tor, sondern wieder auf das Spielfeld hinauszuschießen[3] , was auf der Tribüne wiederum zu Hohn und Spott für die deutschen Kriegsverbrecher sorgte. Kurz darauf werden vier Spieler erschossen, der Rest wandert in ein KL.[4][5].

Alternativende:
Die Folgen dieses Spiels waren fatal: Ein SS-Erschießungskommando führte unmittelbar nach dem Spiel die Exekution der gegnerischen Spieler samt des einen Ersatzspielers durch, um die verlorene deutsche Ehre wieder-herzustellen[6].
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Tatsachen

Die Organisation Dynamo (oder Dinamo) war eine im Jahr 1923 gegründete, bolschewistische Sportorganisation, deren Gründung auf Felix Edmundowitsch Dserschinski zurückgeht. Die Organisation Dynamo stand zunächst unter der Schirmherrschaft der GPU; Dynamo Kiew war so etwas wie die Betriebssportgruppe des NKWD. Es ist daher nicht verwunderlich, daß sich der heldenhafte Stürmer Korotkitsch Wochen später als ein NKWD-Agent entpuppte, der maßgeblich an kriegsrechtswidrigen Partisanenaktionen gegen Angehörige der Deutschen Wehrmacht beteiligt war. Er wurde verhaftet, vernommen und im Einklang mit dem Kriegsrecht erschossen. Weitere drei Mitglieder der Mannschaft, ebenfalls NKWD-Mitglieder, wurden der Spionage überführt und in ein örtliches Arbeitslager überstellt.

Ermittlungen durch die BRD-Staatsanwaltschaft

Nachdem die Sowjetpropaganda im Jahre 1962 ihre Version der Todeself in dem Film „Die dritte Halbzeit“ verklärte und dies auf ein großes Medieninteresse in der BRD stieß wurden in den 70er Jahren von der Hamburger Staatsanwaltschaft Ermittlungen zur „Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener nach einem Fußballspiel“ aufgenommen. Sie endeten mit der Einstellung des Verfahrens. 1985 wurde von den BRD-Medien erneut die angebliche Erschießung zum Thema der Ermittlungen. Unter dem Aktenzeichen (JPr 162/85) äußerte sich Oberstaatsanwalt Beek:

„Auch nach Maßgabe der von den sowjetischen Behörden erbetenen und von diesen auch geleisteten Rechtshilfe konnte weder ein Vorgang der behaupteten Art selbst, noch ein – wie von der Stuttgarter Zeitung beschrieben – Sonderlager für sowjetische Kriegsgefangene, noch eine Luftwaffeneinheit, die für die behauptete Ausschreitung in Betracht kommen könnte, festgestellt werden. Die sowjetischen Behörden haben keine Zeugen für die Tat benannt. Da weitere Beweismittel nicht zur Verfügung standen, musste das Verfahren eingestellt werden“[7].

Freundschaftliche Atmosphäre

Ab 2002 wurden erneute Ermittlungen durch die BRD-Staatsanwaltschaft aufgenommen. Dies war das Ergebnis der Nachforschungen, die für die Dokumentation “Die Todeself”von Claus Bredenbrock angestellt wurden, die 2005 gesendet werden sollte. Erneut stellte der BRD-Oberstaatsanwalt Jochen Kuhlmann unter dem Aktenzeichen 1001 AR 1/02 das Verfahren ein. Kuhlmann stellt hierzu fest,

daß das Spiel in einer freundschaftlichen Atmosphäre stattgefunden habe, es keinen Beleg oder Zeugen für den behaupteten Besuch eines SS-Offiziers mit Todesandrohung in der Kabine des FC Start gegeben habe und kein Zusammenhang zwischen den Todesfällen und dem Fußballspiel erkennbar sei[8].

Fortgesetzte antideutsche Propaganda der BRD-Systemsender

Wie wenig in der BRD Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zählen, wenn sie nicht das politisch korrekte Ergebnis zeitigen, wird auch bei der Legende um die Todeself einmal mehr deutlich.
Die ARD zeigte „Die Todeself“ am 9. März 2005, der ARD/ZDF Block-sender PHOENIX zeigte die „Dokumentation“ erneut am 8. Mai 2009 zum Tag der „Befreiung vom Nationalsozialismus“ und der etablierte Geschichts-fälscher Guido Knopp ließ es sich nicht nehmen, am 28. Mai 2012 im Nachtprogramm des ZDF-Infokanals anläßlich der Fußballeuropameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine eine Sondersendung mit dem Titel Sieben Geheimnisse des „Deutschen Fußballs“  zu senden.

Auch Hollywood macht mit

Bereits 1981 ließ es sich die jüdische Filmfabrik Hollywood nicht nehmen, unter dem Titel Flucht oder Sieg eine weitere Geschichtsfälschung zu plazieren. Die Handlungen wurden dabei in den Westen verlegt, das Fußballspiel fand dort zwischen alliierten Kriegsgefangenen und den Deutschen statt.

Fälschungen in allen Variationen

  • Der Torwart Nicolaj Trussewitsch schrie bei seiner Erschießung „Wir werden siegen“, bevor ihn ein Kugelhagel der SS-Henker niedermähte.[9]
  • Am 9. August 1942 führte die Flakelf gar nicht mit 2:0 zur Pause, sondern lag 1:3 hinten.[10]
  • Ein kommunistischer Wehrmachtssoldat verschoß absichtlich einen Elfmeter.[11]
  • Ein sowjetischer Funktionär rettet die Spieler des FC Start heldenhaft vor dem Zugriff deutscher Barbaren.[12]
  • Der Held Korotkitsch war kein Stürmer, sondern Verteidiger (Korotkykh), was die deutschen Fußballer als noch größere Versager erscheinen läßt.[13]

Sonstiges

Die Dokumentation „Die Todeself“ von Claus Bredenbrock war für den Grimme-Preis nominiert. Die Überlebenden des FC Start (8 Personen), die es eigentlich gar nicht geben sollte, wurden 1965 nach der Veröffentlichung des Propagandafilms Die dritte Halbzeit mit dem „Orden des Großen Vaterländischen Krieges“ ausgezeichnet[14]. Hinzu wurde 1971 ein Mahnmal am Stadion errichtet[15]. Die griechische Geschichtsfälschung The Death Match erhielt 2002 bei der Preisverleihung die Euro-Mediamedaille. Der Film wird als Umerziehungsmaßnahme ab der Sekundarstufe 2 sowie für die Erwachsenenbildung empfohlen. Als Fortsetzung der antideutschen Propaganda sollte am 7. Mai 2012 – also im Vorfeld der Fußball-EM – der Film “Match” des Regisseurs Andrey Malyukov in den ukrainischen Kinos anlaufen, der eine weitere Verfälschung der Ereignisse vornimmt[16]. Die Ausstrahlung wurde von der ukrainischen Regierung zunächst nur für Personen ab 18 Jahren freigegeben und abschließend im April völlig untersagt, da die ukrainischen Hilfstruppen den Mythos der aufrechten Widerstandskämpfer beschädigt hätten[17]

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Quelle und Fußnoten: Die Todeself – Metapedia