Aus den „Schülerseiten“ von Unglaublichkeiten.net

Man kann in der Massenpropaganda gegen Deutschland nicht gut so vorgehen, daß man sagt: Bringt sie um, denn sie sind zu tüchtig, zu fleißig, zu erfolgreich, folglich sind sie uns ganz einfach im Wege.
Also heißt es stattdessen: Sie sind eine Plage der Menschheit, die ewigen Kriegsanstifter, die brutalen Eroberer.
Und so werden sie täglich – auch bei unseren militärischen Verbündeten – in Filmen und in den Massenmedien vorgezeigt. Auch die Deutschen selbst leisten in dieser Herabwürdigung ihr trauriges Soll ab. Es sei daher – dem Zeitgeist zum Trotz – gestattet, dem ausgetrockneten deutschen Selbstbewußtsein ein paar warme Regentropfen zu spenden.

Natürlich dürfen es keine deutschen Zeugnisse sein, die uns dabei helfen dürfen, denn sonst zetern unsere verbogenen Landsleute gleich wieder über die „deutsche Überheblichkeit“. Denn wenn der derzeitige Deutsche mit dem Deutschen so recht deutsch reden will, muß er englisch lispeln oder russische radebrechen, damit er es gesagt haben darf.

Man höre: In den Zwanziger Jahren haben die ehemaligen französischen Ministerpräsidenten Herriot, Painlevé, Paul Boncour u.a. einen Aufruf erlassen, in dem die Rechtlosigkeit der Minderheiten in Polen gegeißelt wurde und in dem es wörtlich heißt: „Eine Woge von Terror ergießt sich in diesem Augenblick über Polen. Das ist in ihrer ganzen Abscheulichkeit die Herrschaft der Polizei und ihrer wilden Gewaltmaßnahmen.“
Der Russe Korostvetz, Träger des Titels „Ritter der französischen Ehrenlegion“ schrieb über das damalige Polen: „Polen hat sich so viele Feinde geschaffen, daß zu befürchten ist, daß dieser Kampf seine Kräfte übersteigt.“
Auf diesem Hintergrund kann erst die Würdigung des deutschen Verhaltens gewertet werden, die der polnische Politiker Wladimir Studnicki am 1. März 1929 der deutschen Minderheit zuteil werden ließ: „Es gibt kein Volk, dessen Glieder als Bürger eines Fremdstaates sich durch eine so bedeutende Loyalität pflichttreues regierungsfreundliches Verhalten dem Staate gegenüber auszeichneten, wie die Deutschen.“

Ein Volk, das sich auch nach jahrelanger Quälerei nicht aus seiner Ruhe bringen ließ! Müssen ausgerechnet die Deutschen als ein Volk von Sadisten durch die Weltgeschichte geistern? Und waren wir nicht immer schon ein besonders geduldiges, korrektes Volk?
Nachdem Deutschland 1811 fast zwei Jahrzehnte lang den Übergriffen und der Verarmung durch die Franzosen ausgesetzt gewesen war, schrieb Napoleon l. an den Generalgouverneur des Departements Elbemündung: „Urteilen Sie selbst, was zu befürchten ist von einem so braven, so vernünftigen, so kühlen Volke, das von jeder Ausschreitung so fern ist, daß kein einziger von meinen Leuten während des Krieges in Deutschland ermordet wurde.“
Man halte dagegen, daß die Sowjetrussen sich rühmen, im völkerrechtswidrigen Partisanenkampf eine halbe Million Deutsche im Etappengebiet ermordet zu haben!

Millionen Deutsche standen im letzten Weltkrieg in vielen Ländern Europas. Durch sie war im wahrsten Sinne das deutsche Volk vertreten. In schroffem Gegensatz zu den niederträchtigen Verleumdungen durch unsere Feinde ist der Schild der deutschen Ehre so rein geblieben, wie der unserer Gegner es leider meist nicht war!

Der bedeutendste Militärsachverständige der ganzen Welt – der Engländer Liddell Hart, schrieb in seinen Lebenserinnerungen:
„Es war eine Überraschende Erscheinung des nächsten Krieges, daß sich die deutsche Armee in bezug auf menschliches Verhalten einen besseren Ruf erwarb als 1870 und 1914; man hätte eigentlich erwarten sollen, daß die Addition von „Nazismus“ und „Preußentum“ diesen Ruf verschlechtert hätte … Reiste man nach dem Krieg durch die befreiten Länder, so hörte man allenthalben das Lob der deutschen Soldaten – und nur zu oft wenig freundliche Betrachtungen über das Verhalten der Befreiertruppen … Die Annäherung zwischen Franzosen und Deutschen ist das bemerkenswerteste Ergebnis davon gewesen“.
Muß uns die Welt nicht beneiden um dieses Zeugnis für die Menschlichkeit des ganzen deutschen Volkes?

Wie vergiftet aber in Deutschland selbst die Atmosphäre durch die Nachkriegs-Propaganda wurde, zeigt ein Gedicht, das in „Der Neue Vorwärts“ vom 18. September 1948 zu lesen war:

Sie standen in Frankreich und Polen
Sie standen an Wolga und Don
Sie haben geraubt und gestohlen
Und wissen heut nichts mehr davon.
Das ist der Ruhm der Soldaten
Helden in Saus und Braus
Und alles, was sie taten,
Löffeln wir jetzt aus.

So, deutsche Jugend, wird das Bild des jahrelangen Heldenkampfes im eigenen Volk in den Schmutz gezogen. Im Spiegel eines ritterlichen Engländers müssen wir uns erst wiedererkennen!
Ja, der Gegner war sich nicht erst nach dem Kriege über das – nach Liddel Hart – „äußerst korrekte Verhalten der Deutschen“ im Klaren. 1944 gab man jedem Soldaten der Invasionsarmeen eine „Tornisterschrift“ an die Hand, die erreichen sollte, daß sich die „Befreier“ nicht schlechter verhalten sollten als die deutschen „Hunnen“! Es hieß darin:
„Fast bestimmt wird es das erstemal sein, daß Sie ein Land sehen, das mehrere Jahre deutscher Besatzung unterworfen war. Das müssen Sie sich fest einprägen. In der Tat hat sich, im ganzen genommen, der einzelne Soldat in Frankreich bemerkenswert korrekt verhalten. Er hatte Befehl, sich so zu verhalten …“

In der russischen „Tornisterschrift“ des Ilja Ehrenburg hieß es: „Tötet! Brecht den Rassenhochmut der germanischen Frauen! Nehmt sie als Beute!“

Was von dem deutschen Frontsoldaten über menschliche Haltung gesagt wurde, gilt für das ganze deutsche Volk, und nur der bösartig gezielte Haß will es anders wissen. Nach all den empörenden Bedingungen des Versailler Vernichtungsdiktates hat das deutsche Volk auch nach dem 1. Weltkrieg nicht mit Auflehnung geantwortet, wie sie im gleichen Falle wohl überall hochgegangen wäre.

So konnte der Botschaftsrat der Vereinigten Staaten, Hugh Wilson, über das Deutschland des Jahres 1920 schreiben:
„Ich habe nie die Bevölkerung einer großen Nation gesehen, die so glühend und laut Frieden, Freundschaft und Zuneigung ersehnte… es herrschte ein weitverbreiteter und fast rührender Glaube, daß irgendwie eine bessere internationale Ordnung entstanden sei, daß die übrigen Staaten abrüsten würden, daß, sobald Deutschlands friedfertiger Sinn erkannt würde, die wirtschaftlichen Fesseln des Vertrags gelöst würden … Die Deutschen von damals – 1920 – wollten befreundet sein mit der Welt, insbesondere aber wollten sie sich mit den Amerikanern anfreunden.“

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Quelle mit Fußnoten:
http://unglaublichkeiten.net/lager/Geschichte-AufdemStundenplan.de_07.pdf