Von Bullpup`s

Die Sache mit dem Respekt und der Achtung.

Von Blechhosen über Gestapo und weiter – …oder: Wie sich die Zeiten ändern.

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Es ist schon erstaunlich, wie sich die Zeiten ändern und mit diesen Zeiten die Sitten und Gebräuche zu verkommen scheinen.
Heute leben wir in den rechtlich sichersten Zeiten, denn wir leben in einem modernen Rechtsstaat – wohl gemerkt in einem demokratischen Rechtsstaat (nicht zu vergessen!).

Der demokratische Rechtsstaat ist das höchste aller Genüsse – so erzählt man uns zumindest. Dort ist der kleine Bürger der Souverän und alle Beamten müssen diesem Souverän dienen. Eigentlich müsste sich der kleine Mann wie der sprichwörtliche König im Handel vorkommen, denn dort heißt es nämlich auch Der Kunde ist König. Auf unser Leben im Alltag umgemünzt müßte es also heißen Der Souverän ist König und all‘ seine von ihm eingesetzten Amtsträger haben ihm zu dienen.

Ist das so?
Dienen diese von uns, den millionenfachen Souveränen, eingesetzten Amts- und Würdenträger wirklich uns? Oder dienen diese Amts- und Würdenträger viel eher anderen bzw. sich selbst?

Wie schwachsinnig diese ganze Argumentation mit dem Souverän als oberster Dienstherr ist, zeigt uns unser täglicher Alltag.

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Welcher König würde sich gefallen lassen, daß irgend ein aufgeblasener kleiner Büttel dahergelaufen käme und z. B. behauptet, daß er, der König, gefälligst dafür zu bezahlen habe, weil er mit seiner Prachtkutsche zu schnell gefahren ist.

Wohl eher keiner, nehme ich an, aber wir – als millionenfache Könige im angeblich eigenen Land – sollen uns an jeder Stelle und zu jeder Zeit von unseren eigenen untergebenen Bütteln abkassieren lassen.

Dazu macht der Büttel bzw. die Büttelin nicht etwa einen Diener oder einen Hofknicks vor seinem obersten Dienstherren – nein, es läuft exakt gegenteilig: Der kleine König soll gegenüber seinem Hoflakaien den Bückling machen, soweit ist es schon gekommen.

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In der angeblichen Demokratie ist der oberste Souverän der kleine Bürger, das sei modern und besonders erstrebenswert. Alles, was keine Demokratie ist, soll angeblich eine Diktatur sein und damit unmodern und ablehnenswert, so sagt man zumindest.

Der demokratische Rechtsstaat ist erstrebenswert, weil offiziell alle dem Souverän dienen und dieser ständig und immer geachtet wie hofiert wird; nebenbei ist man in einem Rechtsstaat frei in seinem Denken, Handeln und vor allem in der Meinungsäußerung vollkommen uneingeschränkt – zumindest in der Theorie.

Die Behörden und Büttel in einer modernen demokratischen rechtsstaatlichen Ordnung achten und sichern die Freiheiten und Rechte all der Souveräne und sorgen immer und überall dafür, daß dem Souveränen diese freiheitlichen Vorzüge nicht verlustig gehen, weil z. B. der eine oder andere Kleinkönig zu dumm ist, selbst auf die Freiheiten und Rechte der anderen Mitkönige zu achten.

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Eine Diktatur hingegen ist nahezu immer zeitgleich ein un-freiheitlicher Un-Rechtsstaat, in dem der Einzelne nichts ist und auch keine Rechte gegenüber der Führung einfordern kann. Das ist, wohlgemerkt, keine Theorie, sondern fester Bestandteil der meist demokratischen Argumentationsketten.

Dort in der Diktatur achtet kein Büttel auf die Rechte und Freiheiten der kleinen Bürger, sondern der Büttel setzt gnadenlos die Interessen der jeweiligen diktatorischen Führung um, so heißt es zumindest theoretisch.

Wir Deutschen sind ein einmaliges Volk, denn wir kennen – im Gegensatz zu manch‘ anderen Nationen – die Vor- und Nachteile beinahe jeder möglichen Staatsform.

Was hatten wir Deutschen nicht schon alles: Eigene Könige, eigene Kaiser, fremde Könige und fremde Kaiser, eigene Diktatoren, fremde Diktatoren, eigene Demokraten und fremde Demokraten.

Bei der Auswahl soll mal einer behaupten, wir hätten keine Auswahl, was die politische Meinungsfindung angeht.

Aber zurück zu den Vorzügen der modernen rechtsstaatlichen Demokratie, und zurück zu den Nachteilen der altbekannten Diktaturen.

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Wenn ich nun ein Quiz veranstalten und an dieser Stelle fragen würde, welchem System man was zurechnet, würde ich z. B. folgende Fragen stellen, mit der Maßgabe, sie im Anschluß der einen oder anderen Staatsform zuzuordnen.

So würde ich fragen:

Welche Staatsform nennt man in der Regel einen Polizeistaat?

In welcher Staatsform wurden oder werden die Bürger von den Bütteln dementsprechend respektvoll gegrüßt?

Welche Staatsform gilt als militaristisch, weil z. B. alle Sicherheitsorgane gegen den Bürger bewaffnet sind?

Welche Staatsform schützt und achtet in seiner Zeit das Eigentum seiner Bürger?

In welcher Staatsform benehmen sich die Sicherheitsorgane wie Raubritter und Strauchdiebe?

Und so weiter und so weiter und so weiter – mein Arm wird müde, darum wollen wir es mal bei dieser Auswahl der Fragen belassen.

Als gelernter Bundesbürger, Demokratielehrling und Rechtsstaat-Legastheniker würde ich jetzt stumpf antworten: Die Diktaturen sind und waren immer die Polizei- und Überwachungsstaaten. Doch wenn ich mal etwas genauer hinsehe, sieht das alles etwas anders aus.

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Der wohl übelste Diktator – weil am bekanntesten – dürfte Hitler gewesen sein; es ist wohl über kaum einen Menschen mehr geschrieben und gesagt worden, als über diesen Mann und seine Herrschaft.

Wie sah das bei ihm und vor allem unter ihm aus? Waren die Sicherheitsorgane alle gegen den Bürger bewaffnet, wie es z. B. in der bekannten, freiheitlichsten deutschen Republik aller Zeiten der Fall ist?

Nein, das ganze Gegenteil war der Fall: Der Streifenpolizist war einheitlich uniformiert für jeden erkennbar und vor allem – auf Hitlers Anweisung – unbewaffnet. Es brauchte sich also niemand von einem solchen Schutzmann bedroht fühlen – und das, wo doch gerade das hitlerische System so viele erklärte Gegner hatte, so hört man zumindest.

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Wir lernen also im Ergebnis:

Wo angeblich viele erklärte Gegner, da keinerlei Waffen bei den Sicherheitsorganen auf der Straße; ganz anders in der freiheitlichsten Grundordnung (von der angeblich alle überzeugt sind): Keine nennenswerten erklärten Gegner, dafür aber die auf´s schwerste bewaffneten Sicherheitsorgane.

Wenn bei Hitler ein Schutz- oder Streifenpolizist ein einfaches Knöllchen ausstellte, dann überreichte er dieses nicht bewaffnet, wie es in dem freiheitlichsten Rechtsstaat tagtäglich der Fall ist.
Überhaupt war der ganze Umgang gegenüber dem Bürger, der nicht mal erklärt oberster Souverän war, ein gänzlich anderer.
Unter Hitler, einheitlich und immer vollständig uniformiert, grüßte das jeweilige Sicherheitsorgan respektvoll und untertänigst, indem die Rechte zum mehr oder minder exakten militärischen Gruß an die Dienstmütze gelegt wurde, wie es sich eben in einer Uniform gehört.

Wer kennt denn diesen Anblick in der modernen Demokratie? Wer kennt denn heute noch auch nur zwei gleichförmig uniformierte Streifenpolizisten – und vor allem, wer hätte schon mal erlebt, daß diese ordnungsgemäß nach Vorschrift gekleidet, sprich uniformiert, ihren Vorgesetzten, den Souverän, respektvoll und untertänigst militärisch gegrüßt hätten?

Kennt wohl eher niemand mehr, ganz das Gegenteil ist der Fall: Der untergebene, bunt gekleidete (also nicht uniformierte) “Polizist“ erwartet schwerst bewaffnet, daß der Souverän ihm und seiner meist unvollständigen Dienstbekleidung Respekt zollt.

Wenn bei Hitler selbst die gefürchtete Gestapo anrückte, so klopfte und/oder klingelte diese mehr oder minder energisch an der jeweiligen Tür, man kündigte dem Betroffenen lauthals und schon vor der Tür an, wer oder was man sei und was man wolle. Wie in den alten Tagen der Blechhosen erklärte man sich dem Burgherrn oder Burgfräulein. Denn bis zu Hitler galt der englische Wahlspruch „My home is my castle“, also mein Haus/Wohnung ist meine Burg, auch in unserem Land noch etwas.

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In den alten blechernen Tagen und auch schon lange davor in der zivilisierten Welt achtete man das Eigentum des anderen, zumindest legte man viel Wert auf die Einhaltung von Ehrenregeln.

Wollte etwa die eine vornehme Blechhose etwas von seinem Nachbarblech, so setzte sie sich im vollen Ornat auf ihr Schlachtroß, um etwa seine benachbarte Blechhose zu besuchen.

Vor dessen mehr oder minder bescheidenen Hütte angekommen, sandte erstere Blechhose seinen Herold aus, dieser kündigte sich und seinen Chef neben dessen Begehren an; mit einen Horn kündigte man sich an – es gab ein „Törööö“ anstelle des „Dingdong“ der fehlenden, weil noch nicht erfundenen Hausklingel.

Der so beehrte Hauseigentümer oder wohl eher einer seiner untergeben Lakaien benutze meist den Söller oder die Burgzinnen, weil die Türsprechanlage ebenfalls noch nicht erfunden war.

So krähte also der Lakai der letzteren Blechhose von den Zinnen: “Wer da? Was will er? Für wen spricht er? So erklär´ er sich und sein Wollen“.

Worauf der Herold als Lakai der ersteren Blechhose – in Ermangelung von Visitenkarten,

Sprechanlage etc. p p. – sein ellenlanges Sprüchlein runter ratterte.

Er nannte zum einen seinen wie den Namen seines Dienstherren neben dem, was sein Dienstherr zu besprechen bzw. zu klären wünschte.

Als nächstes gab sich sein Dienstherr zu erkennen, in dem er das Visier seiner Blechmütze öffnete oder aber seine, der jeweiligen Mode unterworfenen Kopfbedeckung lüftete.

Dann wiederholte die angereiste Blechhose, was er von der hier beheimateten Blechhose wollte, und erst dann wurde entschieden, ob der Hauseigentümer diesen empfangen wollte oder aber auch nicht.

Selbst wenn erstere Blechhose ein weniger edles oder friedliches Ansinnen hatte, so gab er das der besuchten Blechhose bekannt, als daß diese sich auf den Besuch und dessen zum Teil sehr speziellen Wünsche entsprechend einstellen könne.

Selbst wenn erste Blechhose die Hütte und einiges mehr von der anderen Blechhose einforderte, gab man der derartig beglückten Blechhose erst mal etwas Zeit zum Überlegen, denn es könnte ja immerhin sein, daß man die Hütte neben Inventar kampflos übergeben würde.

Nun hat in der Moderne nicht jeder eine eigene Burg mit Burggraben und Zugbrücke – nebenbei, auch zu Blechhosen-Zeiten hatte nicht jeder eine Burg, dafür hat man aber im Laufe der Zeit selbst dem Kleinsten zum König in seiner mehr oder minder bescheidenen Hütte gemacht, indem man sie zur persönlichen Burg erklärte und nebenbei alle althergebrachten Burgrechte an den kleinen König übertragen hat.

Wir erinnern uns,“My home is my castle“??

Nun sandte zu Hitlers Zeiten, also der “Kaiser“ Hitler, seine Herolde und Lakaien, um einen x-beliebigen Kleinkönig in dessen Burg zu beehren.
Das Horn zum Ankündigen brauchte es nicht mehr, denn es gab schon lange keine Burggräben mehr, dafür aber Türklingeln und Türklopfer.
Hitlers Lakaien klingelten und klopften – je nach Dringlichkeit des Begehren – mehr oder minder zartbesaitet, achteten aber immer des Kleinkönigs Burgrechte, in der Moderne auch als Hausrecht bekannt.
Man gab sich mehr oder minder lautstark zu erkennen und bekundete vorab noch vor der verschlossenen Tür, was man vom Hausherren wollte: “Aufmachen! Geheime Staatspolizei, wir wollen einen Durchsuchungsbeschluß (oder eine Haftbefehl oder…) vollstrecken.“

Nun hatte der Burgherr die Möglichkeit sich ebenfalls zu erklären; er hatte wegen der meist weniger weitläufigen Wohnanlage immerhin die Möglichkeit, noch von der Schlafzimmerschwelle in Richtung Tür zu rufen:“Macht mal nicht so einen Radau, die Kinder schlafen, ich komm ja schon.“
Ebenfalls hatte der Hausherr die Möglichkeit, auf dem kurzen Weg zum Burgtor sich Zeit zum Überlegen zu nehmen, ob er sich dem Belagerungszustand kampflos ergibt oder ob er etwa seine Waffe aus der Rüstkammer holt (damals meist eher eine Kommodenschublade), um sein Heim zu verteidigen.

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Da aber in der Moderne bei solchen Belagerungen meist eh unterlegen, öffnete man als Hausherr lieber freiwillig, nachdem sich die “Lakaien“ Hitlers per Amtsausweis und Dienstmarke ausgewiesen haben – das sind nämlich die Erfindungen, die den ollen Herold von einst überflüssig gemacht haben. Was der in den alten rostanfälligen Tagen mitunter minutenlang runterleierte, erklärten die Amtsausweise und Dienstmarken auf einen Blick.

Die erklärten nämlich, wer der Träger ist, in welcher Stellung er unterwegs ist und für welchen Dienstherren er im Auftrag handelt und wandelt. Nebenbei lüftete man seinen Schlapphut, als daß der Burgherr das Gesicht des Gegenübers zu erkennen vermöge.

Wurde einem dann mehr oder minder freiwillig Einlass gewährt, hatten Uniformierte noch vor dem überschreiten der Tür-Schwelle, die den Burggraben zumindest noch symbolisch ersetzt, schon vorab beim Öffnen zu grüßen und in der Folge beim Eintreten die Dienstmütze abzunehmen.
Mit der Dienstmütze unter dem Schwertarm trat der Uniformierte ein – das war ebenfalls ein Überbleibsel aus den zivilisierteren Tagen -, denn die angereiste Blechhose wäre niemals auf die Idee gekommen, nachdem man ihr freundlichst Einlass gewährt hatte, mit Helm auf dem Kopf den Torbogen zu durchreiten oder zu durchschreiten.

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Das Benehmen in Uniform kommt nicht von Ungefähr, sondern ist nach wie vor von den alten Blechhosen-Zeiten abgeleitet. Man öffnete schon vorab das Helm-Visier und gab sich also zu erkennen; daß daraus der militärische Gruß abgewandelt wurde, ist recht geläufig.

Als Zeichen seiner friedlichen Absicht, zumindest aber die Absicht erklärend, daß man Anwesende an Leib und Leben verschonen werde, trat man respektvoll, mit dem abgenommenen Helm unter dem Schwertarm, unter vollem Schwertgehänge ein. Das hat einen ganz einfachen Hintergrund:
Da der rechte Arm in der Regel der Schwertarm war, also der Arm, der über Leben und Tod des Gegenübers zu entscheiden vermochte, demilitarisierte man diesen trotz anwesenden mitgebrachten Waffen praktisch selbst, in dem man sich selbst, mit dem sperrigen Helm unter den Schwertarm geklemmt oder aber den Prunk-Helm auf dem angewinkelten Unterarm zwischen Armbeuge und flacher, nach oben geöffneter Handfläche balancierend behinderte – das alles, bevor man den Torbogen durchschritt.

Lediglich mit dem Wappenschild in der Linken betrat man das fremde Haus, die Rechte war ja durch den Helm behindert (auf so kleine Nebenmätzchen wie den entfernten rechten Handschuh, der einmal mehr die nackte offene Schwerthand unterstrich,wollen wir hier nicht eingehen). Viel wichtiger ist, was mit dieser Symbolik demonstriert wurde.

Ein kurzfristiger, hinterhältig ausgeführter Schwertstreich des Gastes wäre so also nicht möglich – jedenfalls nicht, ohne den sehr teuren Prunk-Helm, der der ganze Stolz und damit quasi das Statussymbol der Blechhosen war, zu beschädigen.
Denn der würde beschädigt, fiele er zu Boden, nebenbei würde damit symbolisch der eigene Name im Dreck liegen, gerade so, als würde man heute seine eigenen Visitenkarten einfach in den Dreck schmeißen, anstelle sie – wie es sich für einen anständigen, sauberen Namen gebührt – diesen sorgfältig zu präsentieren.

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Wir haben also gelernt, daß man trotz schwerster Rüstung und Bewaffnung zu allen Zeiten anständig und respektvoll bei seinen Nachbarn und oder Mitmenschen eintreten kann, ohne daß diese sich permanent geängstigt oder durch die anwesenden Waffen bedroht oder genötigt sehen müßten.
Selbst eine auf dem Schwertknauf ruhende Rechte sagte viel aus, da kam es nämlich darauf an, ob diese Rechte in einem Handschuh steckte oder nicht. Viele beinahe unscheinbare symbolische Akte sagten mehr als tausend verwässerte Worte und waren auch von entfernt stehenden Menschen der jeweiligen Zeit wahrzunehmen.

Das hat etwas mit gegenseitigem Respekt zu tun; andersrum hatte aber auch der Burgherr seine Pflichten, denn dieser hatte Leib und Leben wie das Eigentum seines Gastes zu achten, zu schützen und es sogar zu verteidigen, so er diesen in seiner Burg einmal willkommen hieß.

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Zurück zur Moderne. Wir haben dort keine Ritter in Blechhosen mehr, dafür aber z. B. den uniformierten Schutzpolizisten in seiner Funktion als lehnstreuen Lakaien des Kaisers.

So wie einst der kleine Ritter im Auftrag des Kaisers oder Königs den Schutz der Bürger übernehmen sollte, hatte es später der Schutzpolizist zu machen. Gerade hier in den deutschen Landen haben wir sehr viel Erfahrung mit den unterschiedlichsten Staats- und Regierungsformen nebst ihren Bütteln.

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Unsere Bauweisen in den jeweiligen Epochen zeigt viel über das damalige Benehmen dieser Büttel.
Wir haben gelernt, daß die Türschwelle das symbolische Überbleibsel des einstigen Burggrabens ist.

Gerade unsere deutschen Haustüren, Eingänge und Türschwellen zeigen viel auf, denn in den Zeiten, in denen der Deutsche geachtet und respektiert wurde, waren die Türen breit, die Torbögen hoch und die Schwellen niedrig – je dreister und respektloser die Büttel, um so niedriger der Türsturz und umso höher die Schwelle.

Mit der Bauart zwang man als Hausbesitzer dem aufgezwungenen Eindringling den nötigen Respekt ab; wer z. B. mit seinem modischen hohen französischen Besatzer-Hut a lá Napoleon in ein deutsches Haus eintreten wollte, mußte zwangsweise seine blöde Mütze abnehmen, ob er wollte oder nicht. Tat er nämlich nicht, lag das Symbol der Macht und Besatzung umgehend im Dreck.

Wir haben Zeiten, in denen die Hauseingänge zur Straße kaum einen halbwüchsigen aufrecht gehend hindurch ließen, dazu noch Türschwellen von bis zu einem knappen halben Meter Höhe.

Unsere schwachsinnigen Tölpel von Geschichtsgelehrten fabulieren immer etwas von den früher eher kleinwüchsigen Deutschen.
Die Deutschen müssen angesichts ihrer Bauweisen eine Art Auszieh-Gattung sein, die innerhalb von wenigen Jahrzehnten mal schrumpft, dann wieder schlagartig wächst, nur um schon in der nächsten Zeit wieder zu schrumpfen.

Genau das sagen unsere Hauseingänge: Die sind nämlich mal hoch und weit ausladend bzw. einladend, vor allem aber ohne Schwellen, um schon in der nächsten Bau-Epoche wieder niedrig zu sein, so daß selbst kleine Menschen beim Eintreten den Kopf einziehen, sich also verbeugen müßten. Das wurde selbst bei bereits vorhandener Bausubstanz kontinuierlich beibehalten. Es ist sehr häufig zu erkennen, daß das einst geplante wie errichtete Gebäude ursprünglich einen viel größeren Durchlaß hatte und daß dieser erst nachträglich verengt oder verkleinert wurde; bei der nächsten Epoche sieht man das exakte Gegenteil, das einst schmale Eingangstor wurde nachträglich erweitert, und das, obwohl diese Gebäude nachweislich immer ein und dem selben Zweck diente. Mal haben wir keine, dann wieder elendig hohe Türschwellen, und das keinesfalls nur auf dem Land.

Selbst die Häuser der gutbetuchten Adligen, die über herrschaftliche zweiflüglige Eingangtüren, ja viel eher Tore, verfügten, bekamen zu dieser Zeit plötzlich in einem dieser herrschaftlichen Türflügel einen niedrigen Durchlaß mit hoher künstlicher Schwelle. Was war passiert? Sind die Adligen plötzlich geschrumpft oder derart verwachsen, daß sie angesichts der hohen Einstiegskanten elendig lange Beine, dafür aber einen verkümmerten Torso gehabt haben müßten, daß sie so durch ihre Türen gekommen wären? Ganz im Gegenteil hätte die jeweilige, meist hohe Mützen-Mode hohe Durchlässe gefordert, selbst bei den herbeifabulierten deutschen Kleinwüchsigen.

Egal, ich schweife ab – letztlich läßt sich anhand der Türschwellen-Höhe und der Gestaltung des Eingangsbereichs sehr viel über den Respekt der Büttel gegenüber dem einfachen Volk aussagen, denn was sollte uns eine 20 – 30 cm breite, bis zu einem knappen halben Meter hohe Türschwelle aus massiver Eiche wohl in Sachen Burggraben-Symbolik aussagen? Einen praktischen Alltagsnutzen kann sie wohl kaum aufweisen.

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Bei Hitler lüftete also der Gestapo-Mann seinen Schlapphut, und der begleitende Uniformierte legte seine Hand zum Gruß an die Kopfbedeckung; der Schupo – so für diesen Einsatz ausnahmsweise überhaupt bewaffnet – tritt mit der Mütze unter dem rechten Arm ein, sofern ihm vom Hausherren keine aggressive Haltung entgegengebracht wurde. (Die Gestapo in ihrem Räuberzivil trug ihre Waffe sowieso nie offen; demnach gab es auch von dieser Seite keine waffentechnische Nötigung.)

Im Zweifelsfall wurden dem Hausherren, nachdem man ihn aufgeklärt und seiner Rechte belehrt hat, Handschellen angelegt und er wurde abgeführt oder seine Wohnung durchsucht oder was auch immer gerade anstand; unter dem Strich waren aber selbst Kripo oder Gestapo-Leute selbst in Zivil leicht zu erkennen.
Nun, das derartige Vorgehen war Vorschrift und bis ins Kleinste geregelt. Selbst in der Diktatur hielt man sich an die ältesten Regeln der Zivilisation.
Unter fremden Königen, Kaiser und deren Besatzungstruppen galten diese Regel natürlich nichts – das versteht sich wohl von selbst.

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Nun könnte man sich also fragen, wie es sich in der heutigen, noch freieren und vor allem rechtsstaatlichsten Zeit der demokratischen Volksherrschaft verhält.

Was soll ich sagen? Ja, wir haben immer noch Uniformierte, die sich wie zu Hitlers Zeiten Schutzpolizisten nennen; dazu unterstehen diese angeblich dem kleinen Bürger, weil der ja laut Verfassung als Souverän oberster Dienstherr aller staatlichen Büttel ist.
Doch wer könnte sich an den freundlichen, einheitlich uniformierten Schutzmann erinnern, an den Schutzmann, der seinen obersten Dienstherren und seiner Uniform verpflichtet vorschriftsmäßig grüßt?

Hingegen an den Schutzmann, der trotz aller propagierter Freiheit aufs schwerste bewaffnet seinem obersten Dienstherren gegenübertritt – nicht nur, daß er nicht nach Vorschrift und alter Sitte grüßt, nein, er demilitarisiert nicht mal seine Schwertarm, wenn er sich im Gespräch mit unschuldigen Kindern befindet, erinnert man sich sehr wohl.

Das exakte Gegenteil ist heute der Fall: Man tritt dem unbewaffneten, schutzlosen obersten Dienstherrn voll bewaffnet entgegen und macht nicht mal im geringsten auch nur die kleinsten Versuche, die andauernde Nötigung und Bedrohung durch die einseitig verteilten und anwesenden Waffen zu entschärfen.
Was der Blechhosenträger mit der handschuhfreien Rechten demonstrierte, drehen unsere Büttel ins Gegenteil um: Die ziehen sich heute nämlich die Kampfhandschuhe erst demonstrativ über, wenn sie sich dem obersten Dienstherren nähern.

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Die Handschuh-Mode bei den Bütteln unterliegt ebenfalls der Haltungs-Mode gegenüber dem obersten Souverän. Unsereins entledigt sich aus Respekt des Handschuhs, wenn er etwa sein Gegenüber begrüßt; wollen wir aber etwa ein Stück Müll oder Dreck aufsammeln, dann ziehen wir uns gerne einen Handschuh über.

Der demokratische Büttel hat sich schon seit geraumer Zeit angewöhnt, seinen obersten Dienstherrn als Müll oder Dreck anzusehen, denn er zieht sich schon seit geraumer Zeit einen Handschuh über, wenn er damit rechnet, seinen Souverän anfassen zu müssen. War es erst der schlichte, robuste Lederhandschuh, ist es heute der karbonverstärkte Kampf-
handschuh, der sich lediglich in der Kombination modernster Werkstoffe von dem ollen blechverstärkten Handschuh unserer altbekannten Blechhose unterscheidet. Allzu gerne werden sogar fingerlose Handschuh-Modelle mit gepanzerten Knöchelbereichen verwendet. Da ist die Mär vom Infektions-Selbstschutz wohl nicht weiter zu erwähnen, die erübrigt sich nämlich bei der derzeitigen Mode.

Wir sehen also: Der demokratische Büttel sah seinen obersten Dienstherrn schon eine geraume Zeit eher als ein lästiges Stück Dreck, das man besser mit Schutzhandschuhen anfaßt; von Respekt und Achtung ist da nichts zu erkennen.
Heute hingegen sieht man den selben Souverän aber nicht mehr nur als lästiges Stück Dreck, sondern als bekämpfenswerten Gegner, gegen den man sich regelmäßig karbonverstärkt (dafür fingerlos) rüstet, so man sein Schlachtroß, den heutigen Streifenwagen, in Richtung Bürger und obersten Dienstherren verläßt.
Das alles läßt sich anhand der jeweiligen Handschuhmode sowie dem üblichen Auftreten und Benehmen ableiten.

Der Büttel von heute hat keinen Respekt vor dem obersten Dienstherrn – seinem Dienstherrn. Er bedroht ihn sogar ganz offen: Nicht nur, daß er ihn permanent nötigt, manche sogar verängstigt, er bedroht sie ganz offen nach allen Regeln der Kunst.
Nicht nur, daß er seinen Schwertarm nicht mal zumindest symbolisch entschärft, tritt er heute – mit der behandschuhten Hand demonstrativ auf dem Colt, ganz wie im Wilden Westen – seinem obersten Dienstherrn und Souverän gegenüber.

Wer mir so entgegentritt, kann nicht mein Diener sein wollen; wer mir so gegenübertritt, kann mich weder als seinen obersten Dienstherrn, noch als Souverän sehen; wer mir so gegenübertritt, erklärt mich zu seinem Feind. 

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Schauen wir, wie es sich im Hier und Heute mit unseren persönlichen Burgen verhält und was wir wohl heute für Türschwellenhöhen ansetzen müßten. Wie es geht und wie es sich gehört, habe ich anhand zweier Epochen geschildert. Nun wollen wir die Realität betrachten:

Heute kommt kein Herold, der sich dem Burgherren erklärt. Auch die Klingel wird vollkommen außer Acht gelassen, ganz so, als wäre die Erfindung an uns vorbeigezogen. Heute wird man mit Vorliebe zu nachtschlafender Zeit von einer Horde martialisch brüllenden, vermummten, gepanzerten Raubrittern überfallen – man wird quasi gezielt im Bett überrascht.

Wer nun sagt, das betrifft mich nicht, der möge sich mal die zunehmenden Gelegenheiten und Zahlen zu Gemüte führen, bei denen ganz normale, brave Bürger wie Terroristen behandelt und überfallen werden.

Es war zu allen Zeiten eine unehrenhafte Kampfführung, etwa seinen Gegner im Bett zu überfallen; heute gehört dies zu den bevorzugten Kampf-Formen der Büttel gegen seinen eigenen Souverän.

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Das Eigentum der Bürger wird schon lange nicht mehr geachtet, vom Hausrecht ganz zu schweigen. Man erklärt sich nicht mehr am Burgtor, und man hebt nicht mal mehr das Visier – wie in allem anderen ist auch hier das ganze Gegenteil der Fall:

Wie eine Bande Strauchdiebe schleicht man sich mit Vorliebe im Dunkel an, ganz in schwarz und das Gesicht vermummt, kein Wappen, kein Namenszug, keine Personalnummer – nichts, rein gar nichts.
Nichts, was darauf schließen ließe, daß dort der Polizist, der ewige Freund und Helfer, am Wirken ist. Nein, nicht nur, daß man seine Herkunft verschleiert – man macht sich auch unangreifbar, indem man seine persönliche Identität bis ins kleinste Detail verschleiert. Wen wollte man denn wegen all der Vergehen in Haftung nehmen, wo doch ein schwarzes, oder besser faules Ei dem anderen gleicht?

Wie gedungene Mordbrenner schleichen sie sich im Schutz der Dunkelheit durch Gärten und Grundstücke an die Burgen der angeblich wahren Kleinkönige.
Einmal an den Mauern und Toren angekommen, holt man wie in den Zeiten der rostanfälligen Blechhosen den Rammbock raus, neben Enterhaken und Sturmleitern bedient man sich noch anderer mittelalterlichen Praktiken.
War es einst die zur Ablenkung geschleuderte Brandfackel, sind es heute Blend- und Nebelgranaten, die durch eingeschlagene Fensteröffnungen geschleudert werden.
Der Burgherr, sein Burgfräulein wie seine Kinder, werden zeitgleich mit vorgehaltener Maschinenpistole noch im Bett überfallen, der Familienwachhund nur allzu gerne im Beisein der Hausbesitzer erschossen.

Wer einen heutigen Polizei-Einsatz erlebt und wohl eher mehr zufällig überlebt hat, der braucht keine bildlichen Schilderungen vom Hunnensturm oder Wikingerüberfällen mehr.
Mit Sturmgewehr, Maschinenpistole, Granaten, Rammböcken und Sturmleitern gegen seinen obersten Dienstherrn – das ist kein Staats- oder Rechtsschutz, das ist eine offene Kriegserklärung gegen das einfache Volk.

Wer solche Einsätze plant und befiehlt, ist kein verfassungstreuer Schutzmann; das ist ein meuternder, revoltierender Mordbube am Souverän.

So gesehen ist auch vollkommen klar, warum man legale Waffen aus privaten Haushalten entfernt wissen will. Es ist ganz klar und einfach, denn den revoltierenden Meuterern am obersten Dienstherrn steht das alte Burgherrenrecht auf Selbstverteidigung unbeschnitten entgegen.
Wer so seine Schutzaufgaben auslegt und ausführt, darf nach wie vor von jedem Burgherren, ohne daß dieser rechtliche Konsequenzen fürchten müßte, wie ein solch‘ räudiger Mordbrenner abgeknallt werden.

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Der Fall des bösen ‚Hells Angel‘, der – nebenbei – einen blütenweiße Weste hatte und bis heute hat, hat es nur allzu offensichtlich aufgezeigt:

Dieser wurde am frühen Morgen durch Geräusche an seiner Haustür aus dem Schlaf gerissen; nicht etwa, daß dort ein Polizist geklingelt oder gar geklopft hätte – nein, nichts dergleichen.
Selbst als der böse ‚Hells Angel‘ den schwarz vermummten Strauchdieb anrief, der sich unvermindert und dummdreist wie er war, weiter an dem Türschloß zu schaffen machte, passierte nichts; auch als er rief „verpisst euch ihr, Schweine“, hielt der arrogante Scheißer an der Tür nichts davon, sich zu erklären.
Der heimliche Einbruch war aufgeflogen, eine Geheimhaltungspflicht bestand also nicht mehr – was konnte den angeblichen Staatsdiener also davon abgehalten haben, sich als solcher zu erklären?
War es seine Arroganz, seine gewohnte, überhebliche Vorgehensweise oder schlicht seine dümmliche Ignoranz?

Keiner hat sich erklärt, keiner hat sich zu erkennen gegeben – ganz im Gegenteil machte man mit seinen Raubritter-Machenschaften weiter; es kam kein “hier ist die Polizei, öffnen Sie die Tür, wir wünschen uns ihnen zu erklären“ – nichts, rein gar nichts dergleichen.

Der böse ‚Hells Angel‘ tat das einzig richtige; der wartete nämlich nicht ab, bis man womöglich ihn oder auch nur seinen Hund erschossen hätte, der griff nach seiner legalen 45er und schoß prompt durch die teil-verglaste Tür – wie gesagt, durch seine Tür – und erwischte dabei den vermummten Strauchdieb, der sich nur zu dummdreist auf seine Raubritter-Rüstung verlassen hatte, tödlich.

Es ging ein Aufschrei der Empörung durch die Büttel-Gerwerkschaften, so was dürfe nicht sein, so was dürfte nicht vorkommen, das müßte schwerste Bestrafungen nach sich ziehen.
Man hätte ja fast meinen können, daß sie ihr falsches Handeln und Treiben eingesehen und daher eine Bestrafung ihrer Einsatzleitungen und Planer gefordert haben – aber weit gefehlt: Der legale Hausbesitzer in seinem legalen Handel gegen illegale Raubritter sollte aufs schärfste bestraft werden!
Mit willigen Staatsanwälten und Provinzrichtern wollte man das illegal gekippte althergebrachte Recht zementieren, doch das übergeordnete Gericht hob das vorangegangene Gefälligkeitsurteil wieder auf; ein sauberer und lupenreiner Freispruch war die Folge.
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Nun sollte man sich nicht über die Tatsache hinwegtäuschen lassen, daß dieser böse ‚Höllen-Engel‘, der zum Rache-Engel der gesamten Gesellschaft wurde, ein legaler Waffenbesitzer war und etwa nur deswegen freigesprochen wurde.

Nein, werte Burgherren und Burgfräuleins, dem ist nicht so! Der wäre ebenso bei der Benutzung einer illegalen Waffe freigesprochen worden. Es macht nämlich keinen Unterschied, ob ich einen offenkundigen Strauchdieb an meiner Tür mit einer legalen oder einer illegalen Waffe richte.

Das Urteil in seiner Begründung ist eine eindeutige Klatsche in Richtung Büttel-Praktiken, ein Urteil das eigentlich die gesamte Bevölkerung aufwecken sollte.

Doch der dumme, eingeschläferte Michel hat es nicht begriffen, daß in dem Urteil ganz eindeutig die Machenschaften der Verfolgungsbehörden verurteilt wurden, was nicht zuletzt daran liegt, daß unsere ‚Freunde und Helfer‘ ganz gezielt – über die manipulierten und gefügig gemachten Medien – die Wahrheit verschleiern und sie sogar ins Gegenteil verkehren.

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Wie diese ‚Freunde und Helfer‘ den obersten Dienstherrn und Souverän mittels der Medien zu manipulieren pflegen, haben ebenfalls andere böse ‚Hells Angels‘ aufgezeigt, indem sie ein geheimes Strategiepapier der Verfolgungsbehörden veröffentlichten.

Gegen diese Veröffentlichung gingen die selben Raubritter in gewohnter, selbstgefälliger Manier vor: Überfallartige Hausdurchsuchung wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung. Das angerufene Gericht erteilte den Lügenbolden aber eine erneute Klatsche und strafte sie dahingehend ab, daß es den ‚Hells Angels‘ auch weiterhin erlaubt bliebe, dieses interessante Papier zu veröffentlichen.
Denn alle Tricksereien unter dem Deckmäntelchen der vorgespielten Rechtsstaatlichkeit wurden als plumpe Lügen entlarvt. Leider hielten sich die Medien wie üblich zurück…

Wer kennt sie nicht, all die berühmten, hochtrabenden Polizeiaussagen, von den Medien noch überspitzt veröffentlicht? Was man eher nicht kennt, sind die Ausgänge dieser staatlichen Heldentaten und Anschuldigungen, denn die berühmten Schläge ins Wasser werden nachträglich nicht erwähnt.

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Also liebe Burgherren, das Urteil besagt: Mindestens einen dieser Lumpen bei ihren regelmäßigen Raubzügen dürft ihr straffrei erschießen, so sie denn – wie üblich – nicht als erklärte Polizisten und vermummt an eurem Türschloß, euren Fenstern oder auf euren Grundstücken herumfuhrwerken.

Wenn ihr den ersten abgeknallt habt, werden sie sich zu erkennen geben müssen, denn diese Schwachmaten dürfen nicht einfach wild zurückballern, wie sie es wohl nur zu gerne täten.
Die müssen sich erst zu erkennen geben, um euch Burgbesitzern die Möglichkeit zur kampflosen Kapitulation zu geben; tun sie das nicht, rufen sie euch nicht an und erklären sich nicht als Polizisten, dürft ihr einen Dunkelmann nach dem anderen von der Platte putzen, bis sie alle platt sind oder endlich einer die magischen Worte spricht.

Dabei dürft ihr gleich den ersten Schuß gezielt ansetzen; ein Warnschuß ist euch nicht zuzumuten, denn dieser würde eure Selbstschutzsituation verschlechtern und niemand muß sich selbst zu seinem Nachteil verhalten, wenn es um Leib und Leben geht.
Dabei spielt die Herkunft wie der Erwerb der Waffe keine Rolle, das ist bestenfalls unerlaubter Waffenbesitz, für nicht vorbelastete gute Burgherren und Bürger ein reines Kavaliersdelikt. Angeklagt wird solchen Fällen immer vorsätzliche Tötung oder fahrlässige Tötung – dabei ist die verwendete Waffe wie ihre Herkunft nebensächlich.

Denn den Erwerb kann man nicht nachweisen, wenn der Burgherr z. B. angibt, er habe sie gefunden. Für den toten Raubritter gibt es in einem solchen Fall nichts, denn wir leben in unruhigen Zeiten, in denen wir alle tagtäglich an Leib und Leben bedroht sind.

Wir alle haben also ein erklärtes Recht auf Notwehr. Das Gericht hat eindeutig erklärt, daß es niemanden zuzumuten ist erst abzuwarten, bis der Strauchdieb die Tür geöffnet hat und im Haus ist.
Denn dann könntet ihr frühesten-/bestenfalls erkennen, daß es sich z. B. um eine SEK’ler handelt, falls es sich um einen solchen handelt; sollte es nämlich ein Strauchdieb von der anderen Fraktion sein, würdet ihr im Nachteil gegenüber dem Angreifer sein, und das braucht niemand auf sich nehmen.

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Das Recht besagt – wie dieses Urteil, daß man sich nicht selbst in eine nachteilige Position versetzt muß, in dem man etwa abwartet, bis der vermeintliche Mordbube eingestiegen ist und – nicht zu vergessen – jeder, der euch uneingeladen und unerklärt in eurem Haus bedrängt, ist ein potentieller Angreifer und darf auch als solcher behandelt und abgewehrt werden – und das mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob ihr ihn mit einem Spaten den Schädel einschlagt oder mit z. B. einer Fund-Schusswaffe, die ihr abzugeben vergessen habt, ein Loch in den Schädel schießt.
Das besagte Urteil stärkt das Eigenschutz- und Selbstverteidigungsrecht und festigt die alte Formel “My home is my castle“ auch und besonders gegen moderne respektlose “Polizeiarbeit“.

Es stellt nämlich in Wahrheit die vermummten Dunkelmänner der Einsatzkräfte mit exakt dem auf eine Stufe, was sich hinter einer solchen Verkleidung vermuten lässt: Schlicht Lumpen, Strolche, Mordbrenner und gedungene Mörder, …denn ein Polizist der nach Recht und Gesetz handelt, braucht, ja darf sich nicht mal vermummen und verkleiden, er hat sich immer ritterlich zu erkennen zu geben, und vor allem ist er seinen obersten Dienstherren zur Treue und Respekt verpflichtet.

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Eigentlich müßte man hoffen, daß nun alle mündigen Bürger diesem Rache-Engel folgen, wenn sie keine legale Waffe bekommen sollten, sie sich eine finden.

Denn diese bereits mehr als nur arroganten Raubritter werden nicht von selbst zur Besinnung finden – die werden bestenfalls zum Nachdenken angeregt, wenn sie selbst von ganz normalen, braven Burgherren über den Haufen geschossen werden. Nach dem 50sten gleichgelagerten Freispruch werden vielleicht auch die dümmsten unter den Dunkelmännern zur Erkenntnis kommen, daß sie sich haben auf Abwege führen lassen.

Von ihren Hintermännern ist ein Wechsel in der Gesinnung ohnehin nicht zu erwarten – die setzen ganz gezielt auf die Karte Meinungs-Manipulation.
Erst werden die eigenen Chargen bis ins unterste Glied indoktriniert, als daß sie über orwell’sche Sprachregelungen und Dauerbeschallung – das nennt man heute wiederkehrende Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen sprich Fortbildungen – dahingehen umgedreht werden, daß sie nicht nur verfassungswidriges Handeln decken und gutheißen, sondern es selbst unterstützen und ausführen.
Der zweite Schritt ist die Manipulation der Medien, indem diese andauernd und unabhängig vom Anlaß unterrichtet werden und mit den selben abgesprochenen orwell’schen Sprachregelungen zum Verbreiten von Halbwahrheiten und Lügen angehalten werden.

Die Medien sollen dahingehend sensibilisiert werden, daß sie den mündigen Bürger zum fremdmeinungsgesteuerten Trottel umerziehen; das Steigern und Schüren von Ängsten vor nicht vorhandenen Gefahren ist das Ziel. Dafür müssen zu aller erst die Medien mit den ersonnenen Sprachregelungen übertölpelt und anschließend zum Komplizen gemacht werden.

Denn der naive, gutgläubige, verängstigte Bürger wird alles gut heißen, was seine vermeintlichen Beschützer zu seinem angeblichen Schutz veranstalten. Da sind dann Rechtsbrüche und das Beschneiden von Grundrechten gegenüber den Mitmenschen mehr als geduldet. Wenn das Ganze dann von den unkritischen Medien auch noch schöngeredet wird, ist alles in bester Ordnung.

So zumindest die Denkart in der Obrigkeit; Recht und Gesetz oder gar die freiheitliche Grunzordnung kommen in deren Planspielen nicht vor – und da, wo sie vorkommen, erklärt man ganz offen, mit welchen Mittel und auf welchen Wegen man diese umgehen will.

Das sogenannte Strategiepapier, auch „Drehbuch“ der Ordnungsbehörden, das dazu noch geheim und nur für den Dienstgebrauch sein sollte, zeigt es bis ins Kleinste auf.

Dieser Ordnungsmacht liegt es nicht an Recht und Gesetz oder an dessen Schutz und Aufrechterhaltung. Sie erklären in diesem Papier bis ins Kleinste,wie sie ihre zukünftigen Rechtsbrüche umsetzen wollen, indem sie den verdummten Souverän zum schweigenden Komplizen machen wollen.

Diese Ordnungskräfte verdienen keinen Respekt und keine Achtung – im Wilden Westen verdienten sie eine Kugel zwischen ihre verlogenen Augen!

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Hier das geheime Drehbuch, das man so verzweifelt – unter Aufbietung von viel krimineller Fantasie wie Energie – unter dem Deckmäntelchen der Rechtstreue zu verheimlichen versuchte:

http://cryptome.org/2012/09/biker-crime.pdf

Ähnliche gibt es auch für bzw. gegen Nationalisten und andere systemkritische Geister.
Wobei schon in diesem Drehbuch nur die einzelnen Ziele namentlich ausgetauscht werden müssen – die Vorgehensweise ist die ewig gleiche…

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